Bezirks- und Gemeindesuche
Fresach soll attraktiv bleiben
Die evangelische Kirche hat ein Nachnutzungskonzept für das Areal der Landesausstellung in Fresach erarbeitet. Im Frühjahr geht es los.

Foto © KKDiakonie-Rektor Hubert Stotter übergab das Staffelholz der Landesausstellung an Superintendent Sauer (links), der die Weiternutzung verantwortet
Fast 70.000 Besucher hat die Landesausstellung "Glaubwürdig bleiben - 500 Jahre protestantisches Abenteuer" heuer nach Fresach gelockt. Für das Ereignis wurden bestehende Gebäude renoviert und der Museumsbau neu errichtet. Eine Nachnutzung drängt sich auf. Die wurde am Sonntag in Fresach vorgestellt. Der Publizist Georg Maurer hat die Projektleitung übernommen. Vier Themenbereiche sind ihm wichtig: Theologie, Literatur, Musik und Theater. Sein erklärtes Ziel: "Fresach soll auch in Zukunft so attraktiv bleiben, wie es zu Zeiten der Landesausstellung der Fall war."
Einige Highlights stehen schon fest: Gemeinsam mit dem Verleger Lojze Wieser wird ein europäischer Lesewettbewerb mit dem Schwerpunkt südosteuropäische Länder veranstaltet. Fix geplant ist eine Ausstellung über Leben und Werk von Primoz Trubar, der im 16. Jahrhundert das erste Buch in slowenischer Sprache herausgegeben hat. Die Ausstellung wird am 27. April von den beiden Bischöfen Geza Ernisa (Slowenien) und Michael Bünker (Österreich) eröffnet.
Schon jetzt für Diskussionen sorgt die Franz-Klammer-Ausstellung, die zum 60. Geburtstag des Ski-Idols in seinem Geburtsort gestaltet werden soll. Für Superintendent Manfred Sauer ist diese Schau ein Zeichen dafür, dass man sich im neuen evangelischen Zentrum Fresach nicht nur auf theologische und kulturelle Themen beschränken will, sondern auch weltlichen Themen Platz gibt.















