Bezirks- und Gemeindesuche
Ingrid Flick verzichtet auf Straßenverlegung
Die geplante Verlegung von 900 Metern der Wörthersee-Süduferstraße in Dellach zugunsten der Milliardärin Ingrid Flick ist vorerst vom Tisch. Aufgrund der massiven Proteste sei sie derzeit nicht bereit, das Projekt zu realisieren, ließ Flick in einem Brief an den Landeshauptmann wissen.

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"Ich gehe nun davon aus, dass die Projektrealisierung nicht stattfinden wird", sagte Dörfler am Freitag vor Journalisten.
Flick will das Projekt nur mehr dann in Angriff nehmen, wenn alle betroffenen Anrainer und die Bevölkerung einverstanden ist. Die bisherige öffentliche Debatte sei "unqualifiziert" und "nicht sinnstiftend" geführt worden, erklärte Arnold Mettnitzer, Berater der Familie Flick. Nun wolle man den Weg der "Deeskalation" beschreiten. "Wenn diese Bemühungen Erfolg haben, ist Frau Flick bereit, das Projekt weiterzuverfolgen", sagte Metnitzer.
Die Straßenverlegung hätte dem Land Kärnten viele Vorteile gebracht, meinte Dörfler. Unter anderem wäre ein Lückenschluss des Radweges am Wörthersee-Südufer möglich gewesen. "Leider war es nicht möglich, die Projektvorteile zu präsentieren", so der Landeshauptmann. Die öffentliche Kritik habe sich letzlich nicht gegen ein Projekt, sondern gegen eine Frau gerichtet. "Die Gegner werden nun zufrieden sein und ich gehe nicht davon aus, dass die Wutbürger sich noch umstimmen lassen", stellte Dörfler weiter fest. "Es wurde medial zertrampelt, man hat dem Projekt nie eine faire Chance gegeben."
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