Kärntner Rind war Genuss pur
Feinspitze waren am Sonntag beim Rindfleischfest am malerischen Gut Ossiacher Tauern kulinarisch bestens aufgehoben.

Foto © KLZ/Camilla KleinsasserRenate Plautz und Karl Wieser (Fleischerei Plautz) brachten ihren Rindersaftschinken vom Mittelkärntner Blondvieh mit
Ein herrlicher Duft lockte am Sonntag tausende Feinspitze zu einem der malerischsten Orte Kärntens: Am Gut Ossiacher Tauern wurde beim Kärntner Rindfleischfest mit Rindsgulasch, gekochtem Rindfleisch mit Semmelkren, saftigem Steak mit Bratkartoffeln und vielen weiteren Schmankerln kulinarischer Höchstgenuss geboten.
Verantwortlich dafür zeichneten an die 200 freiwillige Helfer der elf Kärntner Rinderproduktionsringe, in denen rund 4000 Rinderbauern organisiert sind. "Sie erzeugen qualitativ hochwertige Produkte in intakter Natur und die Anerkennung, die wir durch die Besucher beim Rindfleischfest erhalten, gibt uns Mut und Kraft", sagt Josef Fradler, Obmann der Bäuerlichen Vermarktung Kärntner Fleisch. Er hat das Fest einst vor dem EU-Beitritt Österreichs initiiert, um das Bewusstsein der Konsumenten für heimisches Rindfleisch zu stärken: "Mein Vorgänger Franz Schmid und der damalige Landwirtschaftskammer-Präsident Walfried Wutscher haben mich dabei sehr unterstützt."
Sanft gegart
G'schmackige Premiere feierte heuer das Rollrippensteak aus der bisher oft verkannten Rinderrippe. Aufgekocht hat auch Grillweltmeister Adi Matzek, der mit Team am Sonntag um 5 Uhr früh den Ofen einheizte: "Sechs Stunden braucht das Fleisch schon, bis es durch ist." Rund 700 Portionen seines "Rinder-GAP" mit Ofenkartoffeln und Krautsalat waren bei ihm am Sonntag gefragt. Kleine Zeitung-Kuchlmasta Peter Lexe und TV-Koch Marco Krainer verarbeiteten etwa 30 Kilogramm Rindfleisch für ihr saftiges Barbecue-Baguette.
Schmecken ließen es sich unter anderen Sonja Lecher und Giuseppe Floramo aus Finkenstein: "Wir sind fast jedes Jahr dabei, weil die Qualität passt und das Ambiente so schön ist. Und eine Torte zum Abschluss darf nicht fehlen!" Und die war natürlich auch von den Bäuerinnen selbst gemacht.








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