Zeitgenössische Musik siedelt sich im Stift an
Zentrum für zeitgenössische Musik startet am Freitag seine Tätigkeit in Ossiach.
"Man muss den Menschen die Musik geben, von der sie noch nicht wussten, dass sie sie hören wollten." Unter diesem Motto startet am Freitag das im Stift Ossiach angesiedelte Internationale Zentrum Zeitgenössischer Musik (IZZM) seine Tätigkeit. Entstanden ist das Projekt aus einer Anfrage der Landeskulturabteilung an den Kärntner Komponisten Bruno Strobl, derzeit auch Präsident der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik Österreich: "Gemeinsam mit Simone Heilgendorff, Professorin für angewandte Musikwissenschaft an der Alpe-Adria-Universität, hat er ein Konzept entworfen", erzählt IZZM-Geschäftsführer Claudius von Wrochern, Cellist des auf zeitgenössische Musik spezialisierten Kairos-Quartetts.
"Die Malwerker"
Dieses Konzept sieht die Schaffung eines Kompetenz-Zentrums für neue Musik vor inklusive Vermittlungstätigkeit, Fortbildungsangebote und Konzerttätigkeit. Ein Anfang wird am Freitag gesetzt: Da lädt das IZZM in Ossiach zu einem Workshop mit dem Ensemble "Die Maulwerker", bei dem mit Stimme experimentiert und Klang erforscht wird. Bereits morgen geben die "Maulwerker" an der Universität Klagenfurt - die Abteilung Musikwissenschaft ist Kooperationspartner des IZZM - ein Konzert.
Für weitere Aktivitäten muss allerdings noch Geld akquiriert werden: "Für die Umsetzung unseres Konzeptes brauchen wir 150.000 Euro jährlich, derzeit bekommen wir vom Land aber nur 50.000 Euro", erzählt Claudius von Wrochern. Ehrgeizige Pläne wie eine umfangreiche Mediathek oder der Ankauf von Vor- und Nachlässen von Komponisten sind damit (noch) nicht möglich.
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Features
Fakten
Workshop mit den Maulwerkern: 13. Nov., 16 Uhr, Stift Ossiach. Anmeldung: Tel. (0650) 66 11 288, www.izzm.org
Konzert mit den Maulwerkern: 11. Nov., 19.30 Uhr, Alte Kraftkammer Universität Klagenfurt. Eintritt frei.








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