Kleine Narren drückten die Schulbank
Gestern fand im Feldkirchner Stadtsaal die Kinderfaschingssitzung statt. Fast 100 Narren standen auf der Bühne und unterhielten mit Pointen, Tanz und Akrobatik.
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Bevor die Feldkirchner Narren gestern Nachmittag mit dem traditionellen Faschingsumzug zum Schlussakkord ansetzten, waren am Vormittag noch die kleinen Narren am Wort. Diese luden zur mittlerweile dritten Kinderfaschingssitzung in den Stadtsaal ein.
Bevor die Kindergarde zu "Pippi Langstrumpf" über die Bühne tanzte, war noch das Kinderprinzenpaar an der Reihe. Und in ihrer Eröffnungsrede durfte natürlich auch der eine oder andere Seitenhieb auf die Schule nicht fehlen. Durch die insgesamt 24 Programmpunkte führten Jakob Zeiner und Gabriel Gsodam, der als "Gabi" verkleidet war. Diese beiden hatten, so die Organisatorin und Direktorin der Volksschule 1, Margot Stern, die schwierigste Aufgabe. Schließlich bekommen sie ihren Text erst, wenn Programm und Ablauf stehen. Stern: "Und Gabriel ist erst vor ein paar Tagen für eine Mitschülerin eingesprungen."
Dass die beiden Conférenciers nur wenig Zeit zum Lernen hatten, merkte man ihnen nicht an. Sie waren über weite Strecken textsicher. Und der eine oder andere Fehler, den sie oder andere der fast 100 teilnehmenden Kinder machten, wurde ihnen vom Publikum im fast vollen Saal natürlich verziehen. Das Spektrum des Gebotenen war außerordentlich vielfältig: Es reichte vom Tanz der Kindergruppe "Mikiwa" über Artistikeinlagen von den "Zwergen" der Volksschule 1 bis hin zum "Besenrock" und zum "Strumpfhosentanz". Der Chor der Hauptschule/Neue Mittelschule 3 unterhielt mit einem ganz besonderen Lied - dieses wurde nämlich in acht verschiedenen Sprachen gesungen. Für Stimmung sorgte auch die Schulband der Hauptschule/Neue Mittelschule 1 - sie unterhielten unter anderem mit dem "Faschings-Boogie" oder mit "I sing a Liad für di".
Und auch heuer durfte eine Parodie auf den Feldkirchner Faschingspräsidenten Werner Robinig nicht fehlen. Als Wernerle und Dorli glänzten diesmal Jakob Simonitti und Lydia Biedermann.
Features
Fakten:
"Er findet die Schule eh ganz o.k., nur bei Mathe sagt er, oje!'" Prinzessin Selina I. (Selina Mena Liriano) über Prinz Schalkus den III. (Stefan Kogler)
"Ganz im Vertrauen, ihr könnt es ja wissen, wären nicht so viele Ferien, hätte ich die Schule schon längst g'schmissen." Prinz Schalkus III. (Stefan Kogler)
"Du kannst doch nicht mit dem Zeigefinger in der Nase bohren!" - "Mit welchem Finger denn dann?" "Die Haubenköche"
"Warum heißt es eigentlich Muttersprache?" - "Weil der Papa nichts zu reden hat." Jakob Simonitti und Lydia Biedermann in "Wernerle und Dorli"
"Besser vier Stunden Schule, als gar kein Schlaf." Dieselben
Fakten:
Teilnehmer. Schüler der Feldkirchner Volksschule 1, die Schulband der Neuen Mittelschule/Hauptschule 1, die Neue Mittelschule/Hauptschule 3, "Musik Mobil", die Kindergruppe "Mikiwa", der Hort "Drüber & Drunter" sowie die Burschen des Feldkirchner Basketball- vereines
Organisation. Margot Stern, Direktorin der VS 1










