Erstes Zeugnis für den Pilotversuch
Handelsschule Feldkirchen zieht Bilanz über den österreichweiten Pilotversuch, bei dem zwei Schulstufen gemeinsam unterrichtet werden.
Im vergangenen Herbst startete man an der Handelsschule Feldkirchen mit einem österreichweiten Pilotprojekt. Aus Mangel an Anfängern werden die Schüler der ersten und der zweiten Klasse gemeinsam unterrichtet. Direktor Walter Olsacher zieht eine positive Bilanz über das erste Semester.
"Wir haben uns bemüht, auf die Eigenheiten der Klasse einzugehen", so Olsacher. Was, so der Direktor, besonders organisatorisch eine große Herausforderung ist. Die Schüler werden nämlich teils gemeinsam unterrichtet, teils getrennt und in manchen Gegenständen sieht der Lehrplan für beide Klassen unterschiedlich viele Wochenstunden vor. Ob auch die Schüler den Herausforderungen des gemeinsamen Unterrichtes gewachsen sind, wird sich bei der morgigen Zeugnisverteilung zeigen. Olsacher: "Bei den Noten gibt es keine gravierenden Unterschiede zu Schülern von vergleichbaren anderen Klassen."
Wie es mit der Handelsschule weitergeht, sollten auch im heurigen Herbst nicht die für eine neue Klasse nötigen 20 Anmeldungen zusammenkommen, ist noch offen. Das Modell zu erweitern und drei Klassen gemeinsam zu unterrichten, ist für Olsacher nicht vorstellbar. Er hofft aber, dass der Schülermangel 2011 "ein einmaliger Ausrutscher" war. Genaues könne man aber erst sagen, wenn die Zahlen für das neue Schuljahr vorliegen. Anmeldungen sind ab morgen bis einschließlich 2. März möglich.








