An der Tiebel wurde Kölsch gerockt
Die Kölner Kultband "BAP" gastierte im Feldkirchner Stadtsaal. Rund 500 begeisterte Fans ließen sich Hits wie "Verdamp lang her" nicht entgehen.

Foto © KLZ / Kanizaj
Es war ein Rockkonzert der Extraklasse, das die Kölner Rockband "BAP" mit Frontmann Wolfgang Niedecken Freitagabend im Rahmen ihrer "Extratour" 500 begeisterten Fans im Feldkirchner Stadtsaal bot. Tourmanager Dietmar Hentsch war fast ein wenig überrascht, dass so viele zum Konzert in den Feldkirchner Stadtsaal gekommen waren. Am Vorabend in Salzburg spielte man vor "nur" 300 Besuchern.
Umso motivierter gaben die Musiker - neben Niedecken standen Werner Kopal, Helmut Krumminga, Michael Nass, Jürgen Zöller und Annette Wolf auf der Bühne - ordentlich Gas. Drei Stunden lang und das ohne eine Pause! Hits wie "Musik, die nit stührt", "Wellenreiter" oder "Aff un zo" hatte man im Gepäck. Natürlich zum Abschluss des Abends nicht fehlen durfte auch der Klassiker schlechthin der Kölner Band, nämlich "Verdamp lang her". Zur Abrundung gab es ein paar Geschichterln für zwischendurch. So erfuhr das Publikum, dass Niedecken als Jugendlicher in Maria Wörth am Wörthersee das Schwimmen erlernte.
Nicht baden ging der Musiker mit seinen Bandkollegen bei diesem Auftritt in Kärnten - übrigens dem einzigen Konzert im Süden Österreichs. Unter den begeisterten Fans: die Organisatoren vom Marketing Feldkirchen, Erhard Blaßnig und Andrea Pecile, der Musiker der Gruppe "Schrottbrett", Dietmar Kazianka, der Mazda-Verkaufsschef für Kärnten, Ferdinand Morak, sowie Walter Becker von der "Lego"-Band. Übrigens: Für alle Nicht-Kölsch-Sprechenden - "Bap" ist ein Begriff aus dem Kölner Dialekt und bedeutet auf Hochdeutsch so viel wie Papa.









