Der Abriss steht jetzt vor der Tür
Läuft alles nach Plan, soll das Arbeiterkammer-Gebäude in Feldkirchen im März geschleift werden. Netto 3,5 Millionen Euro kostet Neubau, in dem 30 Wohnungen untergebracht werden.

Foto © SchusserDerzeit wird das Inventar entfernt
Wie in der Vorwoche bereits kurz berichtet, wird das Arbeiterkammer-Gebäude in Feldkirchen derzeit für seinen Abriss "hergerichtet". Läuft alles nach Plan, soll das Haus samt angeschlossenem Veranstaltungssaal in der Max-Blaha-Straße bereits im März dem Erdboden gleichgemacht werden. An seiner Stelle errichtet die Wohnbaugenossenschaft "Fortschritt" Wohnungen sowie Büroräumlichkeiten, in welche die Arbeiterkammer wieder einziehen wird.
Möbel wie Tische und Kästen, aber auch Büromaterial wie Flip-Charts werden derzeit aus dem Gebäude, das rund 30 Jahre alt ist, entfernt. Nicht alles wird weggeworfen, teils versucht "Fortschritt", das noch funktionstüchtige Inventar zu einem günstigen Preis zu verkaufen oder es wird überhaupt verschenkt.
Mit Tiefgarage
2011 soll dann das neue Gebäude stehen und im Herbst bezugsfertig sein. Dieses wird drei und in manchen Bereichen vier Stockwerke haben. Ursprünglich hätte auch eine Arztpraxis in dem Haus untergebracht werden sollen, diese Pläne haben sich aber zerschlagen. Stattdessen wird es nicht - wie anfangs geplant - 24 Wohnungen geben, sondern mehr. Friedrich Sereinig, Geschäftsführer der Wohnbaugenossenschaft "Fortschritt": "Insgesamt entstehen jetzt 30 Wohnungen." Diese werden eine durchschnittliche Größe von 75 Quadratmetern haben. Vergeben werden die Wohnungen in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Feldkirchen. Bei der Planung berücksichtigt wurde, dass in Zukunft genügend Parkflächen zur Verfügung stehen. Neben Stellflächen vor dem neuen Gebäude entsteht eine Tiefgarage.
Die Netto-Baukosten für das gesamte Vorhaben belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro.
Hintergrund
Das Gebäude. Das bisherige Arbeiterkammer-Gebäude ist zwar erst rund 30 Jahre alt, ein Neubau kommt aber günstiger als ein Umbau. Vor nicht ganz vier Jahren erwarb die Wohnbaugenossenschaft "Fortschritt" das Haus. Im Arbeiterkammer-Saal (der ebenfalls abgerissen wird) fanden einst diverse Bälle, aber auch Konzerte und Faschingssitzungen statt
Der Abriss. Dieser soll im März erfolgen, derzeit wird das Gebäude dafür ausgeräumt
Der Neubau. Sofort nach dem Abriss wird mit dem Neubau begonnen. Es entstehen 30 Wohnungen (Durchschnittsgröße 75 Quadratmeter) sowie Büroflächen (für die Arbeiterkammer). Ebenfalls in den Plänen inkludiert ist eine Tiefgarage. Die Baukosten belaufen sich auf netto 3,5 Millionen Euro. Bezugsfertig soll das Gebäude im Herbst 2011 sein
Die Arbeiterkammer. Ist vorerst in die Villacher Straße gezogen








