Prävention ins Bewusstsein rücken
Die Polizei stellt Beamte und ein Projekt am Donnerstag im Amthof vor.
Die Prävention stärker zu betonen, mehr Einsatz in die Vorbeugung zu legen – das ist die Intention eines im Vorjahr auf Initiative des Bundesministeriums gestarteten Projektes. Auf Bezirksebene sind vier Präventionsbeamte dafür zuständig. Sie werden, neben einem Projekt, am kommenden Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bewusstsein. "Sinn und Zweck der Veranstaltung ist es, diese Schwerpunkt-Setzung der Polizei in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken", sagt Bezirkspolizeikommandant Arnold Holzmann. In Feldkirchen dafür zuständig sind Arnold Haberl (Gewalt in der Familie), Harald Gratzer (Eigentumsdelikte), Herwig Röttl und Michael Lamprecht (Kinder- und Jugendprävention). Zu letzterem Bereich wird bei der Auftaktveranstaltung im Amthof das Projekt "Gewaltprävention an Volksschulen mittels Kommunikation" vorgestellt. Die Polizei arbeitet dafür mit der Fachhochschule Kärnten am Standort Feldkirchen zusammen. Drei Studentinnen haben sich wissenschaftlich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Jetzt geht es darum, das Projekt in die Praxis umzusetzen.
Projekt. "Einfach gesagt geht es darum, einen Streit durch Ausreden und nicht mit Fäusten zu lösen", sagt Holzmann. Bei den Volksschulen sei man damit auf Anklang gestoßen. Jeder, der sich zum Thema Prävention informieren will, ist am Donnerstag eingeladen.












