Simonhöhe macht trotz Neuschnees Pause
Kommende Woche ist vorerst Schluss auf der Simonhöhe mit dem Liftbetrieb. Erst am Wochenende geht's wieder los. Ärger bei Touristikern.
In den meisten Kärntner Schigebieten herrscht - wegen der kürzlich gefallenen Schneefälle - Jubel. Verständlich, verlängert sich damit die Saison. Liftbetreiber und Hoteliers hoffen vielerorts auf ein Budget-Plus. Etwas anders sieht es aber auf der Simonhöhe aus.
Lifte dicht. Auch dort sind sämtliche Pisten in sattes Weiß getaucht (40-50 Zentimeter), dennoch werden die Lifte ab Montag bis einschließlich Freitag gesperrt. Erst am Samstag soll der Betrieb noch einmal für eine Woche starten. "Endlich hätten wir den Schnee, jetzt machen sie die Lifte dicht", kritisiert Erik Schinegger, Chef der größten Kinderschischule in Kärnten auf der Simonhöhe die Entscheidung der Liftbetreiber. "Gäste, die für diese Zeit gebucht haben, werden sich ärgern."Zu Ostern wieder offen. "Es geht aber nicht anders", sagt Liftbetreiber Egon Kogelnig. "Es sind ja fast keine Schifahrer da, die Tagesgäste aus Kärnten bleiben aus. Den weiteren Liftbetrieb können wir uns nicht länger leisten. Aber in der Osterwoche machen wir noch einmal auf." Auch St. Urbans Bürgermeister Hermann Huber - er ist als zweiter Geschäftsführer selbst beteiligt - meint: "Der Liftbetrieb in der kommenden Woche zahlt sich einfach nicht aus."
Schlechte Werbung.Wie die Hoteliers ihren Gästen die geschlossenen Lifte bei besten Schneeverhältnissen erklären sollen, bleibt jetzt ihnen überlassen. "Das ist sicher keine gute Werbung", sind diese sich einig. Zum Teil haben Urlauber gesamte Pakete gebucht und den Schipass für die Simonhöhe bei ihrem Unterkunftgeber bereits im Vorfeld bezahlt. "Wir fahren sie jetzt in andere Gebiete", sagt ein Hotelier, "aber die Kosten ersetzt uns natürlich niemand!" Auch manch Gast wird sich ärgern. Versprochene Angebote wie Kinderbetreuung oder Essen inklusive, gibt es woanders nämlich nicht.












