Feldkirchner Notärzte immer öfter im Einsatz
Aktuelle Bilanz: Binnen vier Jahren stieg Zahl der Hilfeleistungen im Bezirk um 20 Prozent.
144 - das ist nicht nur die Telefonnummer, unter der man die Rettung im Notfall erreicht. 144 - das ist auch die Zahl, um die sich die Einsätze des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) binnen vier Jahren erhöht hat. Das zeigt eine Bilanz der Bezirksstelle des Roten Kreuzes in Feldkirchen.
Steigerung. "Die Einsatzhäufigkeit hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Mussten im Jahr 2003 noch 723 Einsätze absolviert werden, so sind es im Jahr 2007 bereits 867 Einsätze gewesen", sagt Martin Katholnig, Systemverantwortlicher für das Notarzteinsatzfahrzeugsystem. Dabei mussten von Notarzt und Notfallsanitäter vor allem interne Notfälle, dazu zählen beispielsweise Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Herzinfarkte, versorgt werden. Dies machte rund die Hälfte aller Einsätze aus. 17 Prozent der Einsätze waren neurologische Notfälle (zum Beispiel Schlaganfall), gefolgt von Verletzungen nach Unfällen im Haus beziehungsweise beim Sport (14 Prozent). Bei etwa jedem zehnten Einsatz wurde das Notarzteinsatzfahrzeug zu einem Verkehrsunfall gerufen.
Intensivmedizin. Durch das NEF, das gemeinsam mit der Rettung ausrückt, sind unter anderem intensivmedizinische Maßnahmen innerhalb kürzester Zeit gewährleistet.











