Polizei: "Raser ist kein Unbekannter"
Motorrad-Raser aus Himmelberg, der am Freitag beinahe einen Polizisten überfahren hätte, war auch in tödlichen Autounfall verwickelt.

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Am Freitag sorgte ein offensichtlich unbelehrbarer Himmelberger (21) für eine Fahndungsaktion der Polizei (die Kleine Zeitung berichtete).
Beinahe niedergefahren. Er hatte am Abend mit einem Motorrad ohne Kennzeichen und ohne Führerschein in Glanhofen bei Feldkirchen beinahe einen Polizisten niedergefahren, der ihn anhalten wollte. Der Mann war in den vergangenen sechs Monaten in mehrere schwere Verkehrsunfälle verwickelt und ist für die Polizei kein Unbekannter.
Freund starb. Ende Mai war der Bursche in Klagenfurt bei einem schweren Verkehrsunfall beteiligt. Sein Auto war in einem mit 80 km/h beschränkten Bereich mit rund 150 km/h in von der Straße abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt. Ein Freund (19) des Himmelbergers wurde aus dem Wagen geschleudert und war auf der Stelle tot.
Bestritten. Der Himmelberger bestreitet allerdings, sein Auto gelenkt zu haben. Nur wenige Wochen später war der Mann mit einem nicht zum Verkehr zugelassenen Motorrad mit 180 km/h einer Zivilstreife davongerast. Auf der Prekova bei Himmelberg rammte der Amokfahrer das Auto einer Frau aus Gnesau. Der Himmelberger wurde schwer verletzt, die Autolenkerin kam mit leichten Verletzungen davon.
Betrug. Nach diesem Unfall versuchte der Mann im Zusammenhang mit dem Unfall die Haftpflichtversicherung um 6.500 Euro zu betrügen. Der Betrug flog jedoch bald auf. Den jungen Mann erwarten jetzt gleich mehrere Verfahren: Er wird unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung, Betrugs und Widerstandes gegen die Staatsgewalt angeklagt werden.










