Benzinduft liegt in der Luft
Heinz Prüller liebt die Oldie-Alpenfahrt mit Start und Ziel in Bad Kleinkirchheim. Auch Pudding-Kaiser August Oetker fuhr im Mercedes mit.

Foto © ZoreTraditionell wurde wieder über die Berge gefahren
Ein kräftig mit Benzin angereicherter Duft zog in die Nase des Publikums. "Durch die Katalysatoren und die weiterentwickelten Treibstoffe sind wir das gar nicht mehr gewohnt", bemerkte Heinrich C. Mayr, Rektor der Alpe Adria Universität im Gespräch mit Militärkommandant Gunther Spath und dessen Ehefrau Silvia. Am autofreien Samstag vor der BKS Zentrale mitten in Klagenfurt, legten rund 130 Oldtimer, allesamt Teilnehmer der internationalen österreichischen Alpenfahrt, Station in Klagenfurt. "Sie stinken zwar mehr, aber sind wunderschön anzuschauen. Ich habe mich allerdings immer an praktischen Autos orientiert vier Türen, Heckklappe, Platz für drei Kinder", resümierte Spath seine Wahl des Fahrzeugs, während Mayr sich gut an einen Range Rover erinnern konnte, den er in der Ölkrise abgestoßen hatte: "27 Liter Benzin sind zuviel."
Darüber macht sich ein echter Oldtimerfan keine Gedanken. Viele fahren im Alltag Treibstoffsparer, addiert mit dem spritfressenden Oldtimer passt der Durchschnitt dann. BKS-Chefin Herta Stockbauer könnte ihr Herz auch sofort für einen "Oldie auf vier Rädern" erwärmen. "Wenn ich den richtigen finde, dann schlage ich zu", verriet die begeisterte Autofahrerin. Ein gutes Bild konnte sich die Bankerin vom Teilnehmerfeld ja machen. Dafür sorgten drei Kameramänner, die für Sports-TV-Chef Othmar Valzacchi die gesamte Fahrt im Einsatz waren. "Wir erreichen 44 TV Stationen in 16 Ländern." Die Alpenfahrt, ein Klassiker, die sich auch Traditionsunternehmer August Oetker mit Ehefrau Nina Esdar in einem Mercedes Benz 300 SL Roadster nicht nehmen ließ. Tradition verpflichtet.












