Pilot stürzte vor Augen seiner Familie ab
Schwerer Schock für Angehörige von Klagenfurter Arzt: Er stürzte kurz nach Start mit Kunstflugzeug ab. Pilot und Fluggast überlebten.

Foto © Christopherus 11
Ehefrau, Kinder und andere Angehörige eines Klagenfurter Arztes mussten gestern auf dem Flugplatz Feldkirchen in Rabensdorf mitansehen, wie er mit seinem Doppeldecker-Motorflugzeug aus 25 Metern Höhe zu Boden stürzte. Die Maschine ging in Brüche, Pilot und Fluggast überlebten mit Verletzungen.
Zu zweit unterwegs. Der erfahrene Kunstflugpilot - der 49-Jährige ist als Unfallchirurg am UKH Klagenfurt beschäftigt - hatte am Sonntag vom Feldkirchener Flugplatz aus Gästeflüge unternommen. Gegen 12.45 Uhr startete er mit seinem roten Doppeldecker der Marke "Brücker" erneut vom Flugfeld des Feldkirchener Flugsportvereins. Als Fluggast hatte er einen 77-jährigen pensionierten Arzt aus Maria Rain mit an Bord, bei dem es sich um einen Angehörigen des Piloten handeln soll.
Verletzter Pilot half. Dort saßen die Angehörigen des Piloten im Gastgarten und wurden Augenzeugen des Absturzes. Schwer geschockt liefen sie zu dem Flugzeugwrack hin. Der Unfallchirurg kletterte da gerade heraus und barg gemeinsam mit Helfern den schwer verletzten Fluggast. Die Flugrettung C 11 lieferte den 77-Jährigen, der ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, ins LKH Klagenfurt ein. Der 49-Jährige, der mittelgradige Verletzungen erlitten hatte, wurde von der Flugrettung RK 1 ins UKH Klagenfurt eingeliefert.
Keine Explosion. "Zum Glück hat es kein Feuer und keine Explosion gegeben", meint Feichter. "Das das passiert, ist immer unsere größte Angst bei Flugzeugabstürzen."
Untersuchung angeordnet. Die Unfall-Ursache ist noch unklar, sie wird untersucht.














