Kugelblitz zerstörte Haus
Mehr als 300.000 Euro beträgt der Schaden, der am Dienstag durch den Brand im Haus einer Familie am Wachsenberg bei Feldkirchen entstand.

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"Ich war gerade am Balkon, um meine Blumen vor dem Hagel zu schützen. Da habe ich den Blitz gesehen. Er sah aus wie ein großer Komet oder eine Feuerkugel, dann ein lauter Knall", sagt Hermengild Steiner-Staudacher vom Wachsenberg. Was die Frau Dienstagnachmittag gesehen hatte, war ein Kugelblitz, der einer fünfköpfigen Familie am Wachsenberg zum Verhängnis wurde. Wie berichtet, brannte ihr Einfamilienhaus, das großteils aus Holz besteht, völlig nieder. Zum Zeitpunkt des Blitzeinschlages, gegen 16.30 Uhr, befand sich Gott sei Dank niemand im Gebäude.
Knall.
"Der Nachbar hat den Knall gehört und gesehen, dass das Dach bereits brennt. Er ist Feuerwehrmann und hat sofort Alarm geschlagen", sagt Dieter Insam, Einsatzleiter und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Steuerberg.
Schock für Familie.
Kurz darauf standen sechs Wehren (Feldkirchen, Himmelberg, St. Ulrich, Poitschach, Sirnitz, Steuerberg) mit 15 Fahrzeugen und 87 Mann im Großeinsatz. Die Flammen griffen aber viel zu schnell um sich, um einen großen Schaden verhindern zu können. Da half es auch wenig, dass sich in der Nähe des Hauses ein kleiner Teich befindet. Insam: "Der Hausbesitzer war auch gleich da, er wollte noch Sachen retten. Aber es war nicht zuletzt wegen der starken Rauchentwicklung einfach viel zu gefährlich."
300.000 Euro Schaden.
Insam schätzt den Sachschaden auf über 300.000 Euro. Die Familie steht unter Schock, konnte - soweit Insam informiert ist - vorerst bei Verwandten unterkommen. Insam: "Ich glaube kaum, dass die Mauern wegen des vielen Löschwassers noch zu retten sind. Man wird das Haus wohl nur abreißen können."
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