Ex-Geschäftsführer soll Firma in die Pleite getrieben haben
Mühlbacher Hoch- und Tiefbau GesmbH meldete am Donnerstag Insolvenz an. Der Ex-Geschäftsführer soll Parallelgeschäfte betrieben haben.

Foto © APADie Hoch- und Tiefbaufirma musste Insolvenz anmelden
Ein Skandal in der Kärntner Bauwirtschaft wurde jetzt bekannt. Der ehemalige Geschäftsführer der Feldkirchner Firma Mühlbacher Hoch- und Tiefbau
GesmbH soll laut Konkursantrag das Unternehmen in den Ruin getrieben haben, indem er
Parallelgeschäfte betrieb und Einnahmen nicht an die Firma abführte.
Untreue. Nach Angaben des Kreditschutzverbandes von 1870 sind 66 Gläubiger
und zwölf Dienstnehmer von der Pleite betroffen. Die Höhe der Aktiva
wird mit knapp 308.000 Euro beziffert, ihnen stehen Passiva in der
Höhe von 857.000 Euro gegenüber. Der Ex-Geschäftsführer soll nicht
nur Zahlungen von Kunden für sich behalten haben, sondern laut
Insolvenzantrag auch Materialien und Dienstnehmer sowie Geräte der
Firma zur Durchführung von "privat organisierten" Bauvorhaben
verwendet haben.
Zwangsausgleich. Alleingesellschafter Josef Mühlbacher, derzeit auch
Geschäftsführer, versuchte noch durch private Sicherheiten an die
Hausbank die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden, was jedoch misslang. Er
will das Unternehmen weiterführen und strebt einen Zwangausgleich an.











