Kleine Flöhe im Zirkus der Großen
In Gnesau findet heute die Kinderfaschingssitzung statt. Neben den Tanzeinlagen bieten die Kleinen einen Einblick in den "Flohzirkus" und auch in ihren schulischen "Alltag".

Foto © Holzfeind
In Gnesau haben heute die kleinen Narren das Wort. Ab 14 Uhr werden sie bei der Kinder-Faschingssitzung, übrigens der einzigen im Bezirk, im Kultursaal mit ihren Sprüchen für Stimmung sorgen.
Kindersitzung. Vor fünf Jahren bekamen die Kinder gleichzeitig mit den "Großen" ihre eigene Faschingssitzung. Bei der Sitzung machen die Kleinen ihren Vorbildern durchaus Konkurrenz. "Innerhalb einer Woche wurden die Programme einstudiert", sagt Gabi Hobitsch, die Ministerin der Gilde. In einem Programm, das länger als zwei Stunden dauert, stellen die Kinder ihr Können unter Beweis.
Schülerweisheiten. "Besonders die Tanzeinlagen kommen beim Publikum gut an", sagt Hobitsch. Eröffnet wird mit dem Einmarsch der Minister und dem Prinzenpaar Stefanie Nott und Christopher Stampfer. Nach dem Prolog des Prinzenpaares folgt der Gardemarsch, bevor die "Minis" ihren Tanz aufs Parkett legen.
Tanzeinlagen. In den Sprechnummern "Zimmervermietung", "Rauchfangkehrer" oder "In der Schule" zeigen die Kleinen, dass sie nicht nur beim Tanzen, sondern auch bei den "Schmähs" den Großen um nichts nachstehen. In der Schule geht die "Lehrerin" Christina Wascher mit ihren Schülern "wichtigen" Fragen des Lebens auf den Grund: Warum die Hühner aus den Eiern schlüpfen oder wie viele Ochsen eine Behörde bilden. Den Abschluss bildet die Zirkus-Nummer.
Akrobatik. Jakob Stampfer zeigt nach den akrobatischen Kunststücken, wie stark die Kleinen an den Gewichten sind. Und wo ein Zirkus ist, dürfen auch die Flöhe nicht fehlen. Die Kinder tanzen zum Flohwalzer, bevor sie sich mit einem Sprung ins Publikum bis zum nächsten Jahr verabschieden.
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"Das ist eine Kindersitzung. Ein Floh kann nicht so weit ins Publikum springen, dass er in irgendeinem Dekolleté landet."
Lukas und Franziska Hobitsch
im "Flohzirkus"
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Mathias Seebacher und Florian Hobitsch tragen Anna-Lena auf Händen. Foto © Holzfeind
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"Robert, deinen Aufsatz über den Hund hast du wortwörtlich von deiner Schwester abgeschrieben." "Ja, Herr Lehrer, aber wir haben ja auch nur einen Hund."
Lehrerin Christina Wascher und
Schüler Robert Pratsch











