Verliebt, verlobt, aber doch nicht verheiratet
Im Vorjahr liefen nur 143 Paare in Feldkirchen in den Ehehafen. Das magische Hochzeitsdatum "7. 7. 2007" ist jedoch an der Tiebel sehr begehrt.

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Prüfe wer sich ewig bindet", heißt es. Doch mit dem Binden haben es die Feldkirchener nicht so sehr: Waren es 2005 noch 163 Paare im Bezirk, liefen im Vorjahr nur noch 143 Paare in den Hafen der Ehe ein. Doch vielleicht kurbelt das "magische" Datum 7. 7. 2007 die Ehe-Statistik ein wenig an. In einigen Gemeinden gibt es schon erste Anmeldungen für Hochzeiten an diesem Tag.
Magisches Datum.
"Bisher haben wir sechs Anmeldungen für den 7. 7. 2007. Weitere Anfragen sind bereits eingelangt. Wir haben noch Kapazität für fünf weitere Termine", sagt Hugo Irrasch, Standesbeamter in Feldkirchen. Hoffentlich wird der Tag auch genützt, denn seit 1996 (damals 102 Hochzeiten) geht es bergab mit der Statistik. Feldkirchen hatte also schon "goldenere Heiratszeiten". In den 80er-Jahren trieb allerdings wohl die "Angst" viele vor den Traualtar: 1983 heirateten allein in der Stadt Feldkirchen 183 Paare - damals wurde angekündigt, dass man die Heiratsbeihilfe streichen würde. 1987 gab es gar 143 Eheschließungen - im Jahr vor dem endgültigen Aus der Heiratsbeihilfe.
Bräutigam mit 76 Jahren.
Meistens sind die Paare im Bezirk auch jung, wie in Ossiach, dort liegt das Alter der Paare im Schnitt zwischen 23 und 30 Jahren. "Im Vorjahr gab es allerdings eine Hochzeit mit einem Bräutigam, der 76 Jahre alt war. Die Braut war nur um ein Jahr jünger", sagt Standesbeamtin Karin Weger. Für den siebten Juli hat sie bisher allerdings nur eine Anmeldung.
7. 7. 2007.
Auch in Steindorf traut sich bisher nur ein Paar am 7.7.2007 zu heiraten. "So ein Datum merkt man sich einfach gut", sagt Standesbeamter Hans Stichauner. Also nichts wie verlieben, verloben und heiraten.
Features
Die Statistik
2005 und 2006
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