Feuerwehr hat jetzt den Durchblick
Feldkirchner Wehren sind jetzt mit elf Wärmebildkameras ausgestattet. Damit sollen künftige Einsätze erleichtert und Personen schneller gerettet werden.
D ie Feuerwehren des Bezirkes Feldkirchen sollen in Zukunft noch schlagkräftiger werden. Deshalb wurde jede Gemeinde mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, für die Bezirksstadt fielen zwei ab. Jede der Kameras kostet rund 5000 Euro. Mit den Spezialkameras können im Falle eines Gebäudebrandes die einzelnen Räume durchleuchtet sowie nach Menschen oder Tieren abgesucht werden.
"Die Wärmebildkameras dienen der Lokalisierung von eingeschlossenen Lebewesen in verrauchten Räumen. Ebenso können Brandherde und nicht sichtbare Entstehungsbrände geortet werden", sagt Hugo Irrasch, Bezirksfeuerwehrkommandant von Feldkirchen. So kann auch die Entstehung weiterer Brände innerhalb eines Gebäudes verhindert werden. Irrasch: "Beispielsweise gibt es in den Zwischendecken oft Brandherde, die man nur mit einer Wärmebildkamera sieht." Die Kameras helfen aber nicht nur den Personen, die in brennenden Gebäuden eingeschlossen sind, sondern auch den Atemschutzträgern: Sie können im Einsatzfall gezielter vorgehen und müssen sich nicht so lange im Gefahrenbereich aufhalten.
Suche wird erleichtert
"Die Geräte tragen so einen wesentlichen Teil zur Sicherheit der Feuerwehrleute bei", sagt der Feldkirchner Bezirksfeuerwehrkommandant.
Und auch wenn es nicht brennt, können durch die Verwendung der Kameras Leben gerettet werden, beispielsweise bei der Suche nach abgängigen Personen. Irrasch: "Die Körpertemperatur eines Menschen unterscheidet sich von der Außentemperatur. Dadurch erleichtert die Kamera die Suche nach Vermissten in freier Natur."










