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Zuletzt aktualisiert: 18.08.2012 um 12:09 UhrKommentare

Hochwasser: Heimbau verzögert sich

Bau des "Seniorenparkes Nockberge" verzögert sich, weil Gebäude im Hochwasser-Gefahrenbereich liegt. Im schlimmsten Fall muss neuer Platz gesucht werden. Verhandlung am Dienstag.

Interessenten des Betreubaren Wohnens können nur die Hände in den Schoß legen und warten

Foto © Kleine Zeitung/Sabine Hoffman (Symbolbild)Interessenten des Betreubaren Wohnens können nur die Hände in den Schoß legen und warten

Im Frühjahr wird mit dem Bau des "Seniorenparkes Nockberge" in Patergassen begonnen - diese Marschroute gab Sozialreferent Landesrat Christian Ragger bei einer Pressekonferenz im heurigen Februar vor. So weit der Plan, denn der Bau der 21 Wohneinheiten für Betreubares Wohnen wird frühestens im Herbst starten. Der Grund dafür ist, dass das geplante Gebäude im Hochwasser-Gefahrenbereich der Gurk liegt.

"Aufgrund der erhöhten Niederschlagsmengen der vergangenen Jahre ist laut dem Amtssachverständigen der Gefahrenzonenplan von 2001 nicht mehr gültig", sagt Bürgermeister Karl Lessiak. Die wasserrechtliche Verhandlung findet am kommenden Dienstag statt. Danach werde man erst weitersehen. Entweder es reichen bauliche Maßnahmen oder das Gebäude wird um ein paar Meter versetzt. Im schlimmsten Fall muss ein ganz anderer Standort gesucht werden. Der Bürgermeister hofft aber, dass im Herbst mit dem Bau begonnen werden kann. In der ersten Baustufe sollen 21 Wohneinheiten für Betreubares Wohnen entstehen, in der zweiten Baustufe könnte, sofern der Bedarf besteht, ein Altenwohnheim folgen. Das Projekt "Seniorenpark Nockberge" ist ein interkommunales Vorhaben der drei Gemeinden Reichenau, Gnesau und Bad Kleinkirchheim.

Ortsdurchfahrt neu

Sehr wohl rollen die Baumaschinen derzeit an einem anderen Platz in Patergassen. Seit Kurzem wird nämlich die Ortsdurchfahrt erneuert. Ziel der 450.000 Euro teuren Maßnahme ist eine Verschönerung und eine Verkehrsberuhigung. "Früher führte ja die Turracher Straße mitten durch Patergassen. Seit die Umfahrung gebaut wurde, ist die Straße durch den Ort in dieser Breite nicht mehr notwendig", sagt Lessiak. Der asphaltierte Bereich wird künftig nur mehr drei Meter breit sein, der Rest wird gepflastert. Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

HANNES STEINMETZ

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