Seit 30 Jahren dämmert es ihm
Das St. Urbaner Original Valentin Stubinger, besser bekannt als "Buggl Volte", lädt heute zum Jubiläumsdämmerschoppen. Bis zu 700 Gäste unterhält er jedes Mal.
Wenn eine Gruppe Feierfreudiger sagt, dass sie heute anlässlich des Jubiläumsdämmerschoppens zum "Buggl Volte" fährt, dann weiß in der Region so ziemlich jeder, wer damit gemeint ist. Nämlich Valentin Stubinger (60), der einen Hof samt Jausenstation in Buggl in Bach bei St. Urban hat. Dort, wo von 1971 bis in die 80er-Jahre noch seine Eltern zum Stadlfest geladen haben, befindet sich nun ein bekannter Treffpunkt für Jung und Alt aus ganz Österreich und über die Grenzen hinaus. Die Idee, jeden Donnerstag im Sommer einen Dämmerschoppen zu veranstalten, kam Stubinger vor genau 30 Jahren: "Damals war ich profimäßig mit der Musik unterwegs und habe im Winter immer donnerstags in Hütten auf der Turrach gespielt. Ich dachte mir, man könnte das ja auf den Sommer ummünzen."
Dafür musste "Buggl Volte" - wie er selbst sagt - klein anfangen. Aus den rund 50 Besuchern in den ersten Jahren sind mittlerweile rund 700 geworden. Gefeiert wird auf dem Hof in 1100 Meter Höhe bis zur Sperrstunde um 2 Uhr in der Früh. Immer mit dabei ist, neben anderen Musikern, das "Falkerter Skilehrer-Trio" mit Volte, der 1967 durch seinen Vater zur Musik gekommen ist. Zu den Highlights der vergangenen 30 Jahre zählt für Stubinger unter anderem sein eigenes 40-jähriges Bühnenjubiläum, das er 2008 beim Dämmerschoppen feierte und der Auftritt von Udo Wenders ein Jahr darauf.
Volte Nummer drei
Insgesamt haben schon vier Generationen auf dem Hof der Stubingers musiziert. "Ich war Volte Nummer drei, Volte Nummer vier macht auch weiter. Mein Junior ist 28 Jahre und spielt bei der Gruppe ,Die Karawanken'." Nummer drei möchte noch so lange mit der Musik weitermachen, "wie es der Herrgott erlaubt und ich die Leute noch begeistern kann".











