Alle jagen jetzt Austria Klagenfurt
Die Kärntner sind Favoriten in der heute startenden Regionalliga-Meisterschaft und sollen nach den Plänen von Peter Svetits bald in der Bundesliga ankommen.

Foto © GEPAMachen sich in dieser Saison der GAK und Austria Klagenfurt den Titel aus oder mischen noch andere Teams mit?
Er kann und will ihn nicht verbergen, den sportlichen Ehrgeiz. Peter Svetits hat viel vor mit Austria Klagenfurt und kennt daher auch keine Zurückhaltung. Die Einkaufspolitik ließ zwar fast keine Wünsche, aber doch einige Fragen offen. Über die finanzielle Machbarkeit mag der Präsident nicht allzu viele Worte verlieren, das von ihm genannte Budget von 800.000 Euro wird von so manchem Insider angezweifelt.
Keine Zweifel herrschen hingegen bei der Favoritenrolle, denn die ist den Kärntnern sicher. "Mir soll es recht sein, wenn uns die anderen vorne sehen", so Svetits, der die Mannschaft im Zwei-Jahres-Rhythmus zur Erstklassigkeit formen will. Das heißt, dass die Austria spätestens ab der Saison 2016/17 die Bundesliga erreicht haben soll. "Wenn es früher passiert, habe ich nichts dagegen", sagt der Präsident.
LASK und Pasching wollen mitmischen
Der LASK gilt als schärfster Rivale, aber die negativen Einflüsse, die von außen, vor allem von den Fans, auf den Verein wirken, könnten den Plänen der Linzer im Wege stehen. Auch Pasching, vor Jahren durch einen mit Hypo-Geldern finanzierten Klub-Transfer nach Klagenfurt hierzulande berühmt geworden, hat wieder Ambitionen.
Und die anderen Kärntner? Der von Egon Putzi gestützte VSV könnte positiv auffallen, das verbliebene Duo hat es schwerer. Nach dem Wiederaufstieg startet Feldkirchen heute mit dem Heim-Derby gegen den SAK in die Meisterschaft. Die junge Elf aus der Tiebelstadt wird vielfach als Abstiegskandidat gehandelt. Trainer Robert Micheu gibt sich gelassen: "Wir setzen unseren Weg fort, es wird aber sicher nicht einfach. Wenn die Einstellung stimmt, können wir durchaus für eine Überraschung sorgen." Drei Punkte sind das Ziel des SAK, der in Feldkirchen immer eine gute Figur abgegeben hat. Alois Jagodic hält sich zurück: "Ein Aufsteiger zum Auftakt ist keine leichte Aufgabe."

















