Finanziell ist noch nicht alles geregelt
Die St.-Veit-Damen beginnen in Innsbruck.

Foto © GEPA/Sujet
Schon vor einem Jahr schien das Ende der Damen von Kelag Kärnten, nachdem der Hauptsponsor ausgestiegen war, nahe. Der FC St. Veit und einige Damen-Fußball-Enthusiasten ermöglichten schließlich das "Überleben". In den letzten Wochen wiederholte sich das Prozedere, das Damoklesschwert des Zusperrens schwebte über den kickenden Damen. Eine Zusammenführung der in Glanegg beheimateten Bundesliga-Truppe mit Feldkirchen scheiterte im letzten Moment. "Die Mädchen wollten unbedingt weitermachen und haben auf Kilometergeld und andere Spesen verzichtet", wollte Harald Wabnig nicht als Mann dastehen, der den Kärntner Damen-Fußball am Gewissen hat. Inzwischen wurde das Budget weiter reduziert. Aber: "Wir brauchen noch etwa 25.000 Euro, um die Saison auszufinanzieren", erläutert der Glanegger Funktionär und fügt hinzu: "Wir werden es schaffen, aber lustig ist es nicht."
Die Kosten für die ersten Auswärtsspiele (Sonntag in Innsbruck und dann in Graz) übernimmt ein Sponsor. Sportlich peilt der FC St. Veit ausschließlich mit Kärntner Spielerinnen den Klassenerhalt an. Mit Torfrau Anna-Carina Kristler verließ eine Stütze den Verein zu Sturm Graz.















