"Fehlstart" für das Schulzentrum
Volksschuldirektoren kritisieren, dass die Stadt sie noch nicht wegen konkreter Planung kontaktiert hat. Musikschule mit Umzug einverstanden.

Foto © HolzfeindBei den neuen Mittelschulen/Hauptschulen 1 und 3 soll das Schulzentrum entstehen
Das gemeinsame Feldkirchner Schulzentrum für die Schüler der Neuen Mittelschulen und Volksschulen soll bis Herbst 2015 umgesetzt werden (wir berichteten). Was aber sagen die betroffenen Direktoren dazu?
"Aus der Zeitung erfahren"
"Wir haben es aus der Zeitung erfahren. Unsere Telefone laufen heiß, weil die Eltern wissen wollen, ob das auch stimmt", so Margot Stern, Direktorin der Volksschule 1. Ebenso wie Stern bekam auch Karin Kanatschnig, Direktorin der Volksschule 2, noch keine Rückmeldung der Stadt. Diese hat Mitsprache bei der erst anlaufenden Planung versprochen. Kanatschnig: "Bis Schulschluss wäre gut zu wissen, wie es weitergeht." Prinzipiell habe sie nichts gegen einen Umzug: "Sofern wir gleich viel Platz wie jetzt bekommen."
Für Stern müsse im Schulzentrum auch die Qualität der Ganztagsklassen beibehalten werden: "Wir bräuchten jeweils vier Halbtags- und Ganztagsklassen sowie vier Freizeitbereiche." Genug Platz wäre in dem Gebäude der jetzigen Neuen Mittelschule/Hauptschule 3, in das die beiden Volksschulen umziehen sollen, laut der dortigen Direktorin Rosemarie Kullnig schon vorhanden: "Mir ist es egal, wer einzieht. Wichtig ist, dass die Räume passend adaptiert werden, damit sich alle wohlfühlen." Hans Canori, Direktor der angrenzenden Neuen Mittelschule/Hauptschule 1, ist auch für das Schulzentrum: "Sofern die Direktionen nicht zusammengelegt werden."
Dass die Musikschule in die frei werdende Volksschule 2 kommen soll, begrüßt deren Leiter Horst Baumgartner: "Das Raumangebot wurde schon geprüft, wir hätten dort genug Platz."










