Das langsame Ende einer Liga?
Die Regionalliga, die ungeliebte dritte Leistungsstufe. In Tirol steigt heuer kein Klub in die Regionalliga West auf und auch in Kärnten zögern sie, dort mitzuspielen.

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In Tirol wird ernst gemacht: An der umstrittenen Regionalliga besteht kein Interesse mehr. Die Spitzenklubs der Tiroler Liga bestätigten letzte Woche ihren Verzicht auf einen Aufstieg in die dritte Leistungsstufe. Die Begründung ist nicht neu: sportlich durchaus interessant, aber wirtschaftlich nur schwer zu verkraften. Die Tiroler schlagen für die Zukunft eine Play-off-Variante im Frühjahr vor, vorher wollen sie ausschließlich im Heiligen Land spielen.
Auch in Kärnten ist die Regionalliga Mitte nicht gerade beliebt. "Weil der finanzielle Aufwand mit den vielen Auswärtsfahrten zu groß ist", stellte SAK-Präsident Marko Wieser klar. Dazu kommt, dass sich das Zuschauerinteresse in Grenzen hält, heimische Duelle mehr ziehen dürften. Die kleineren Klubs haben deshalb große Mühe den finanziellen Rahmen für die dritte Leistungsstufe aufzustellen.
Tirol ist aber für Kärnten trotzdem kein Vorbild. Noch zumindest. Liga-Tabellenführer SG Drautal und die Verfolger Feldkirchen, Lendorf und St. Veit beschäftigen sich nur deshalb mit einem möglichen Aufstieg, weil sie eine Bestrafung fürchten.
Denn, wer laut KFV-Statuten darauf verzichtet, wird in die letzte Klasse zurückversetzt. Ein sportliches Unheil, das den Tirolern übrigens nicht winkt.















