Eine Nacht der Legenden
Im Rahmen ihrer "Legends in concert"-Tour beehrten die beiden Rocksaurier "Nazareth" und "Uriah Heep" den Feldkirchner Stadtsaal.
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"Never to old to rock". Diese Worte waren auf dem T-Shirt des Drummers Freddy Zither zu lesen. Gemeinsam mit dem Kärntner Urgestein Dieter Themel und "The Gang" stimmte er am Samstagabend im Feldkirchner Stadtsaal auf den Hauptact des "Legends in Concert"-Rockfestivals ein. Jenen Act, für den mehr als 1000 Fans zwischen 20 und 70 Jahren aus halb Österreich angereist waren.
Und die Worte "Niemals zu alt für den Rock'n' Roll" waren drei Stunden lang Programm. In jeweils 90-minütigen Shows brachten "Nazareth" und "Uriah Heep" die Akustik des Stadtsaales an ihre Leistungsgrenzen - zumal die Crew 18 Tonnen an technischem Equipment in den Saal gekarrt hatte. Musikalisch waren beide Bands in Hochform und ließen keine Wünsche offen. Wie sich jeder amerikanische Tourist in Österreich jodelnde Leute in Dirndlkleidern und Lederhosen erwartet, so erwartete sich jeder Gast des Feldkirchner Rockfestivals die Hits "Love Hurts", "Dream on" oder "Lady in Black". Und dieser Erwartung taten die beiden Frontmänner Bernie Shaw und Dan McCafferty über Gebühr genüge. Bereits nachdem die ersten paar Töne von "Dream on" eingespielt waren, jubelte das Publikum beinahe reflexartig, ebenso wie bei der "Uriah Heep"-Schlussnummer "Lady in Black".
Nachdem die letzten, vom gesamten Saal mitgesungenen "Ahhhs" des Refrains verklungen waren, verließen Bernie Shaw und seine Mannen die Bühne. Und nach drei Stunden voller Riffs, Power und einer musikalischen Hommage an die 1970er Jahre haben sowohl "Nazareth" als auch "Uriah Heep" eindrucksvoll bewiesen: Für den RockQnQ Roll ist man niemals zu alt.














