Glantal als Landeplatz für das Bundesheer
In den kommenden Tagen ist im Glantal vermehrt mit Flugaufkommen und Hubschrauberlärm zu rechnen. Grund dafür ist die alljährliche Kärntner Luftlandekaderausbildung.

Foto © Österreichisches BundesheerAuch der Hubschrauber "Alouette III" wird bei der Fluglandekaderausbildung im Einsatz sein
Agusta Bell 212", "Black Hawk", "Alouette III", "OH 58 - Kiowa" - nein, hierbei handelt es sich nicht um Außerirdische, sondern um Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres, mit denen in den kommenden Tagen im Glantal Luftlandungen und Waffentransporte geübt werden. Es kann also etwas lauter werden.
"Es ist mit vermehrtem Flugaufkommen und Lärmentwicklung zu rechnen", sagt Christoph Hofmeister, Öffentlichkeitssprecher vom Jägerbataillon 25, das in der Klagenfurter Khevenhüllerkaserne stationiert ist und jedes Jahr eine solche Luftlandekaderausbildung durchführt. Geflogen wird je nach Witterung vormittags ab 9 Uhr, nachmittags, aber auch zu später Stunde: "Heute ist zum Beispiel mit Nachtflügen bis etwa 23 Uhr zu rechnen", sagt Hofmeister.
Granatwerfer in Netzen
Geübt werden unter anderem das Anlanden und das Einweisen des Hubschraubers. "Je öfters das trainiert wird, desto mehr geht es in Fleisch und Blut über und desto schneller ist man bei Einsätzen", so Hofmeister. Langweilig wird den rund 150 Mann aus Kärnten bei den Übungen sicherlich nicht. "An den Hubschraubern können wir in einem Netz auch Fahrzeuge oder Granatwerfer anhängen und transportieren. Wir haben auch schon Fallschirmspringer aus dem Hubschrauber abgesetzt", sagt Hofmeister.
Training für Flugretter
Die Landeübungen werden auf rund 15 Grundstücken in St. Veit und Feldkirchen sowie im Rosental durchgeführt. "Wir haben das vorher mit den Grundstücksbesitzern abgeklärt und darauf geachtet, dass sich dort keine Stromleitungen oder frisch gesäte Flächen befinden", so der Offizier. Mit im Einsatz werden auch die Flugretter des Heeres sein. "Es ist wichtig, dass auch sie regelmäßig im Training bleiben", sagt Hofmeister. Sie üben unter anderem das Ablassen der Seilwinde und das Bergen von Verletzten. Bis 3. Mai kann man "Agusta Bell 212" und Co. noch beim Einsatz beobachten.
Features
FAKTEN
Organisator. Jägerbataillon 25, stationiert in der Klagenfurter Khevenhüllerkaserne
Termin. 24. April bis 3. Mai im Rosen- und Glantal
Teilnehmer. 150 Mann
Übungsgeräte. "Agusta Bell 212", "Black Hawk", "Alouette III", "OH 58 - Kiowa"










