Lokführerin trägt Schuld an Zugunglück in Sonnrain
Bei der Kollision eines Zuges mit einem Auto Mitte April in der Nähe von Feldkirchen wurden ein Vater und seine vierjährige Tochter verletzt. Die Ampel am Bahngleis war nicht mehr auf Rot geschaltet. Laut ÖBB trägt Lokführerin die Schuld am Unglück.

Foto © SchusserBei dieser Eisenbahnkreuzung in Sonnrain bei Feldkirchen kam es in der Vorwoche zum Crash
Nach dem folgenschweren Unfall auf dem Bahnübergang in Sonnenrain bei Feldkirchen Mitte April - ein Auto wurde 300 Meter von einem Zug mitgeschleift - gibt es jetzt ein erstes Ergebnis hinsichtlich der Unfallursache: Laut ÖBB gab es zwischen der Schaltstelle und der Kreuzung an diesem Tag ein technisches Problem. Die Lokführerin (34) war minutenlang damit beschäftigt, die City-Shuttle-Garnitur wieder fahrtüchtig zu machen. Als es ihr dann gelang, dachte sie nicht mehr daran, vor der Bahnübersetzung stehen zu bleiben. Doch nach sechs Minuten erlischt das Rotlicht automatisch.
Der Autofahrer durfte also fahren. "Sie hätte vor der Kreuzung anhalten müssen", so ÖBB-Sprecher Christoph Posch. Die Frau steht immer noch unter Schock. Bei dem Unfall wurden ein Vater (38) und seine vierjährige Tochter schwer verletzt. Die ÖBB sicherten den Opfern Unterstützung zu. Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch.










