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Zuletzt aktualisiert: 07.04.2012 um 21:04 UhrKommentare

In den Spitälern läuft die Operation Umbau

Neuer Bettentrakt für das Krankenhaus Waiern ist fertig. Ordensspital Friesach erhält neue Intensivstation.

Foto © Schusser

Schon von Weitem ist der Zubau beim Krankenhaus Waiern zu sehen. "Er ist das neue Wahrzeichen von Feldkirchen", findet Pflegedienstleiter Marko Buttazoni. Ein Jahr lang wurde bei laufendem Betrieb an dem neuen Bettentrakt gearbeitet. Jetzt ist dieser so gut wie fertig. Im Mai werden die Patienten übersiedeln, derzeit läuft noch die Endreinigung. "Solche Bauarbeiten sind eine Herausforderung für alle. Die Baufirmen sind aber sehr bemüht, den Lärm im Rahmen zu belassen", so Walter Pansi, Wirtschaftsdirektor der Diakonie de La Tour.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf 4,8 Millionen Euro - zwei Drittel sind in den Bettentrakt mit 22 Zimmern und das neue Labor geflossen. Sobald die Übersiedelung in den Zubau erfolgt ist, wird der Altbau in Angriff genommen. Die Baustufe 2 umfasst dann einen neuen Haupteingang mit Rettungszufahrt sowie den Umbau der bestehenden Räumlichkeiten zu Büros und Therapieräumen. Komplett fertig soll alles bereits in diesem Dezember sein. Die erste Oberärztin Gabriela Andre-Tschinkel kann es bei der Besichtigung der noch leeren neuen Räumlichkeiten kaum erwarten: "Ich freue mich so, als ob ich selbst ein Haus gebaut hätte."

Kosten reduziert

Doch nicht nur in Waiern wird derzeit eifrig gebaut und investiert. Auch im Deutsch-OrdensSpital Friesach wird ein Großprojekt Realität - nämlich der Neubau der Intensivstation. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. Ursprünglich kalkulierte man mit 4,4 Millionen Euro. Da das sanierungsbedürftige Lukashaus aber abgerissen wurde, wird nun dort der kostengünstigere Neubau errichtet. Die Arbeiten starteten in dieser Woche. "Durch die neue Intensivstation verbessern wir die Qualität", sagt Ulrike Pirolt, Verwaltungsdirektorin und Prokuristin.

Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen und die neue Intensivstation bezugsfertig sein. Der laufende Betrieb im Krankenhaus wird von den Arbeiten laut Pirolt nicht gestört werden. Im fertigen Neubau wird die Intensivstation im Erdgeschoß angesiedelt werden. Sechs Intensivbetten mit einem Isolierbett, vier Herzüberwachungsbetten, fünf Aufwachbetten und vier Vorbereitungsbetten stehen zur Verfügung. Wofür das Obergeschoß genutzt wird, steht noch nicht ganz fest - entweder gibt es dort Platz für die Endoskopie oder für Ärztedienste.

CHRISTIANE CANORI

Die Krankenhäuser

Waiern. Bauvorhaben: Um- und Zubau (neuer Bettentrakt wird errichtet, neues Labor, neuer Haupt- und Rettungseingang, im Altbau entstehen Therapieräume und Büros); Kosten: 4,8 Millionen Euro; Fertigstellung: Ende 2012; Abteilungen: Innere Medizin, Akut-Geriatrie, Psychosomatik; Betten: 66; Mitarbeiter (samt Zentralküche): rund 120

Friesach. Bauvorhaben: Neubau Intensivstation (am Standort des ehemaligen Lukashauses); Kosten: 2,5 Millionen Euro; Fertigstellung: Ende 2012; Abteilungen: Interne, Chirurgie, Unfallchirurgie, Intensivstation, Akut-Geriatrie, Remobilisation Nachsorge, angeschlossenes Altenwohn- und Pflegeheim mit 49 Betten; Betten: 195; Mitarbeiter: rund 350

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