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Zuletzt aktualisiert: 17.02.2012 um 21:02 UhrKommentare

Mit Gewehr auf Hund geschossen

Vorfall auf dem Wachsenberg: Unbekannter schoss mit Plastikschrot auf Hund. Zwei der Projektile mussten operativ entfernt werden. Die gute Nachricht zuerst: "Don Camillo" befindet sich wieder auf dem Weg der Besserung.

Der Feldkirchner Harald Hochsteiner und sein Rüde "Don Camillo". Insgesamt zwei Geschosse wie dieses mussten entfernt werden

Foto © Schusser (2)Der Feldkirchner Harald Hochsteiner und sein Rüde "Don Camillo". Insgesamt zwei Geschosse wie dieses mussten entfernt werden

Die gute Nachricht zuerst: "Don Camillo" befindet sich wieder auf dem Weg der Besserung. Der Deutsch-Kurzhaar-Rüde des Feldkirchners Harald Hochsteiner musste Donnerstag nämlich operiert werden, nachdem ein bisher Unbekannter mit Plastikschrot auf das Tier geschossen hatte.

Passiert ist das Ganze am vergangenen Samstag auf dem Wachsenberg, wo Hochsteiner bei seiner Tochter zu Besuch war. Er hörte ein Jaulen und sah nach seinem Hund. Er bemerkte mehrere Verletzungen, ging aber nicht davon aus, dass es sich um Einschusslöcher handeln würde.

Keine Anzeige

Erst als die Wunden größer wurden, anstatt zu heilen, suchte er die Feldkirchner Tierärztin Eva Dorighi auf, die schließlich die Operation durchführte: "Die Verletzungen waren zwar nicht lebensbedrohlich, jedoch sehr schmerzhaft für den Hund. Das Gefährliche an dem Projektil sind die Rillen an den Seiten. Diese ziehen die Haare mit in die Wunde, die sich dann entzünden und zum Abszess führen können", so die Veterinärmedizinerin. Beim Eingriff musste sie die Haare einzeln aus der Wunde entfernen.

Anzeigen will Hochsteiner den Vorfall nicht. Er kann nur vermuten, wer der Täter sein könnte und geht davon aus, dass eine Anzeige gegen Unbekannt wenig Erfolg bringen würde. Dorighi vermutet, dass Plastikschrot von manchen Jägern, als eine Art Schreckschuss-Munition verwendet wird, mit der sie Hunde am Streunen und Wildern hindern wollen. Bezirksjägermeister Ewald Pertl kann das nicht bestätigen: "Eine solche Munition ist bei uns nicht in Verwendung."

HANNES STEINMETZ

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