Feldkirchen fährt privat
Was in Spittal für Aufregung sorgte, ist in Feldkirchen kein Problem. Hier ist nämlich nur der Bezirkshauptmann mit einem Dienstauto unterwegs.
Immer wieder sorgt die Verwendung von Dienstautos - vor allem bei Politikern - für Aufregung und Kritik. Wie aber schaut es im Bezirk Feldkirchen damit aus? Wer ist im Dienstauto unterwegs? Und wer lässt sich sogar von einem Chauffeur kutschieren?
"In der Stadtgemeinde Feldkirchen gibt es für den Bürgermeister weder ein Dienstauto noch einen Chauffeur. Das galt auch für seine Vorgänger", sagt Anja Kunze vom Bürgermeisterbüro. Robert Strießnig verwendet, wie alle anderen Gemeindemandatare, für dienstliche Fahrten sein Privatauto. Kilometergeld gibt es dafür nicht. Auch der Feldkirchner Stadtpfarrer und Dechant Hubert Luxbacher hat keinen Dienstwagen. "In der Klagenfurter Zentrale stehen den Mitarbeitern mehrere Autos zur Verfügung, nur der Bischof hat einen Dienstwagen mit Chauffeur", so Franz Lamprecht, Finanzdirektor der Diözese Gurk. Für die Wirtschaftskammer Kärnten sagt Direktor Michael Stattmann: "Weder für den Bezirksstellenobmann noch für den Leiter der Bezirksstelle ist ein Dienstwagen vorgesehen."
Autos werden zugeteilt
Nur dem Feldkirchner Bezirkshauptmann Dietmar Stückler steht ein Dienstwagen zur Verfügung. Sein "Opel Insignia", der auch von anderen Mitarbeitern der Bezirkshauptmannschaft (BH) benutzt werden darf, ist eineinhalb Jahre alt. "Die Autos werden zentral beschafft und uns vom Land zugewiesen. Ich darf den Wagen auch privat nutzen, muss aber dafür bezahlen", so Stückler. Außerdem stehen den Außendienstmitarbeitern der Bezirkshauptmannschaft ein "VW Golf" und ein "VW Polo" für längere Fahrten zur Verfügung. Die Feldkirchner Bezirksschulinspektorin Johanna Kunovjanek, deren Dienstgeber der Bund ist, muss ihre Dienstfahrten mit dem Privatauto zurücklegen.












