So rettet man die Feiertage in Kärnten
Lieder singen, Licht anzünden, Lagerkoller. In den eigenen vier Wänden kann es über die Weihnachtsferien und Feiertage schnell eng werden. Damit die Lage nicht eskaliert, hier sechs Vorschläge zur Freizeitgestaltung.

Foto © Kärntner WerbungDer Winter in Kärnten hat viel zu bieten. Thermen, Schlittenfahren, Schipisten, Eisflächen, sogar Kläster und schwimmende Christbaumwälder sorgen für Abwechslung
1. Eisläufer brauchen Geduld und Kälte
Die Hoffnung schmilzt zuletzt. Weder die Seen in den tiefen Lagen noch der sonst so eissichere Weißensee sind bisher offiziell freigegeben. "In den letzten Nächten war es nicht kalt genug", sagt Arno Kronhofer, der das Tourismusbüro am Weißensee leitet. Aber: Er rechnet damit, dass man entweder heute oder morgen losfahren kann. Eissicher sind hingegen die Stadthalle und der Eislaufplatz auf dem Rathausplatz in Villach, das Eissportzentrum und der Eislaufplatz am Christkindlmarkt in Klagenfurt sowie die Eishallen in Ossiach, Velden und Völkermarkt.
2. Mit dem Gratis-Bus auf die Schipiste
Bis zuletzt haben die Schneekanonen auf Hochtouren beschneit, Kärntens Schigebiete sind für die Weihnachtsferien gerüstet. Nicht nur schneetechnisch: Das Nassfeld startet am 26. Dezember einen kostenlosen Shuttlebus, der Pistenfans aus allen Bezirkshauptstädten Kärntens zur Talstation des "Millennium-Express". Weitere Schigebiete, die Pistenspaß bereithalten, sind unter anderem die Turracher Höhe, das Schigebiet Großglockner/Heiligenblut, der Mölltaler Gletscher, der Katschberg, die Gerlitzen und das Schigebiet Bad Kleinkirchheim/St. Oswald.
3. Mystisches und Zauberhaftes
Nicht alle Freizeitaktivitäten in den Weihnachtsferien müssen im Freien stattfinden: Ein Dach über dem Kopf und trotzdem winterliche Stimmung hat man am 30. Dezember im Stift Millstatt. Dort findet ein "Mystischer Winterabend" statt, bei dem nicht nur durch Millstatts Geschichte gestreift, sondern auch die Truhenorgel in der Domitiankapelle angeworfen wird. Geheimnisvoll wird es auch im "Sagamundo" in Döbriach, wo ab 26. Dezember die Seenixe Lisona kleine und große Kinder auf "zauberhafte Führungen mit Weihnachtsgeschichten" einlädt.
4. Wasserfeste Christbäume
Anderswo werden Christbäume versenkt, am Millstätter See dürfen sie über der Wasseroberfläche bleiben: Der schwimmende Christbaumwald am Kap 4613 bei Millstatt hat noch bis Silvester geöffnet und hat neben Botanik auch weihnachtliches Kunsthandwerk und Kulinarik zu bieten. Die Pyramide ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch beheizt. Am 31. Dezember laden die Veranstalter zur "schwimmenden Silvesterfeier".
5. Winterfahrt mit zwei PS
Wem es auf Schiern oder Snowboards zu schnell und zu steil über den Schnee geht, ist bei Pferdekutschenfahrten gut aufgehoben. Möglich sind die zum Beispiel bei Österreichs höchstgelegener Reithalle, dem alpinen Pferdezentrum am Katschberg.
Etwas flotter unterwegs ist man auf der Rodelbahn in Mairist bei St. Veit/Glan. Die Bahn wurde extra mit Schneekanonen beschneit, sie öffnet am 27. Dezember.
6. Den Erfrorenen wird eingeheizt
Heiße Oasen in kalten Tagen sind die Kärntner Hallenbäder und Thermen. Wer sich aufwärmen und Energie tanken will, ist genau richtig. Die Wassertemperaturen reichen von 29 bis 34 Grad - das sollte sogar für die Erfrorensten reichen. Die Therme Römerbad in Bad Kleinkirchheim lockt mit Erlebnisbereichen für Kinder innen und außen, Relaxbecken mit Bodensprudel, Farbleuchten im Kleinkinderbecken oder dem Schiffchenkanal. 13 verschiedene Saunen mit klingenden Namen wie "Lucius", "Granatus" oder "Venus" heizen zusätzlich ein. Weitere Adressen sind die Therme Bad Bleiberg oder das Hallenbad Heiligenblut.










