Offene Türen nicht angenommen
Aufgrund zu geringer Frequenz wird es den "Behördensamstag" in der Bezirkshauptmannschaft Feldkirchen künftig wohl nicht mehr geben.

Foto © SchusserVor allem das Passamt war anfangs beim "Behördensamstag" gut besucht
Der kärntenweite Pilotversuch "Behördensamstag" in Feldkirchen ist gescheitert. So könnte man es drastisch formulieren - was die zuständigen Stellen natürlich nicht tun. Fakt ist jedoch: Das Angebot, dass die Bezirkshauptmannschaft (BH) vier Mal im Jahr an Samstagvormittagen für Behördenwege offen hält, wurde nicht genügend angenommen.
Die Frequenz hat kontinuierlich abgenommen. "Beim ersten ,Behördensamstag' im März gab es einen recht guten Zuspruch, beim letzten Anfang Dezember war der Besuch sehr gering", sagt Bezirkshauptmann Dietmar Stückler. Er dankt seinen Mitarbeitern, dass sie offen waren, diesen Versuch in Feldkirchen zu starten. Wie es mit dem "Behördensamstag" 2012 weitergeht, kann und will Stückler noch nicht sagen. Dazu werde es erst Gespräche mit dem Land geben.
"Froh, dass versucht"
Dort geht Landeshauptmann Gerhard Dörfler derzeit nicht davon aus, dass es dieses Angebot in der Form weiter geben wird. "Ich bin froh, dass wir es probiert haben. Aber der Versuch hat gezeigt, dass der Bedarf nicht so gegeben ist." Dennoch will Dörfler in den nächsten Wochen Gespräche mit allen Bezirkshauptleuten Kärntens führen. Ein Mal im Jahr soll künftig jede BH Freitagabend oder Samstagvormittag geöffnet halten, quasi als Tag der offenen Tür. Dörfler: Damit die Leute sehen, dass die BH keine abgehobene Burg ist, sondern eine Serviceeinrichtung."











