Brot für die Kunst und Lob für das "Flederhaus"
Maecenas-Preise wurden in Ossiach vergeben.

Foto © LPD Ausgezeichnet: Hermine Wiegele
"Jeder von ihnen verdient ein Stück Brot", sagte in schlichten, eindringlichen Worten Hermine Wiegele aus Nötsch, als sie am Donnerstagabend einen der Hauptpreise beim Maecenas 2011 entgegennahm. Sie bezog sich auf junge, oftmals "brotlose" Künstler, die sie seit Jahren unterstützt. Wiegele ist Bäckerin im Nötscher Traditionsbetrieb, jenem Haus, das heute das Museum des Nötscher Kreises beheimatet. "Brot und Kunst" nennt sich ihr Projekt.
Ein zweiter Hauptpreis ging beim Festakt im Alban-Berg-Saal an die Griffner Haus AG in Kooperation mit Binderholz für das aus Holz gebaute "Flederhaus" als "Denk-Mal!" der Nachhaltigkeit.
Manfred Tischitz umrahmte die Feier mit dem Ensemble MonSonA, die Weltmusikklänge kann man übrigens auf der außergewöhnlichen CD "HerzOhr" nachhören. Moderator Josef Nadrag rief weitere Preisträger auf die Bühne: Anerkennungspreise erhielten das Projekt "Kärntner Lyrikpreis" der Klagenfurter Stadtwerke (der übrigens ebenfalls am Donnerstag in Klagenfurt an den KAC-Spieler David Schuller ging), die Villacher Freibad GmbH für "Interventionen im Raum", die Maltaholz GmbH und die Volksbank Gmünd für Projekte in der Künstlerstadt Gmünd.
Auch das Engagement rund um den St. Pauler Kultursommer wurde mit einem Sonderpreis bedacht, den von der Kelag bis zum Gasthof Hüttenwirt eine Reihe von Betrieben entgegennehmen durften.












