"Blaue" Nächte in der stillen Zeit
Feldkirchner Polizei gehen immer mehr Alkolenker ins Netz. Alleine am ersten Adventwochenende waren es zehn. Kontrollen verstärkt.
Das erste Adventwochenende hatte es im Bezirk Feldkirchen in sich - zumindest was die Zahl der Alkolenker betrifft. Insgesamt zehn gingen der Polizei von Freitag bis Sonntag ins Netz. Sieben davon sind ihren Schein los. Die Wochenend-Bilanz spiegelt auch jene des heurigen Jahres wider.
"Im gesamten Vorjahr verzeichneten wir 203 Alkoholdelikte. Heuer waren es Ende November bereits 210. Und dabei haben wir die Advent- und Weihnachtszeit noch vor uns", sagt Reinhold Feichter, Chefinspektor und Leiter der Verkehrsgruppe im Bezirk. Der Anstieg sei, so Feichter, in erster Linie aber nicht unbedingt auf einen Anstieg an Alkolenkern, sondern auf vermehrte Kontrollen zurückzuführen. "Jede Polizeistreife, die bei uns im Bezirk unterwegs ist, ist auch mit einem Alkohol-Vortestgerät ausgestattet und setzt es auch jederzeit ein", so Feichter: "Manche Autofahrer sind unverbesserlich. Sie haben einfach noch nicht kapiert, dass Alkohol nichts im Straßenverkehr verloren hat." Der Chefinspektor appelliert deshalb an alle Fahrzeuglenker, sich nicht mehr hinters Steuer zu setzen, wenn man getrunken hat: "Viele sind sich der Folgen nicht bewusst. Wer unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht, bei dem es Verletzte gibt, der muss sogar mit einer unbedingten Haftstrafe rechnen."
Wieder präsent
Auch in der restlichen Advent- und Weihnachtszeit ist die Polizei wieder verstärkt auf den Straßen präsent. Feichter: "Bei kleineren Delikten sind wir eh großzügig, aber Alkohol hat im Straßenverkehr nichts verloren."
Zumal auch der Grad der Alkoholisierungen immer höher wird. Der höchste am vergangenen Wochenende gemessene Wert betrug 2,22 Promille. Ein weiterer vor Kurzem erwischter Lenker hatte zwar ein bisschen weniger "getankt", jedoch wurde er in einer Nacht gleich zwei Mal erwischt - zuerst mit 0,78 und ein paar Stunden später mit 2,2 Promille.












