Eltern "kämpfen" gegen die Gewalt
Fachhochschule startet Pilotprojekt "Let's talk" in Feldkirchen: Eltern vernetzen sich in Bezug auf das Thema Gewaltprävention an Schulen.

Foto © FotoliaDas Projekt soll genau Szenen wie diese verhindern
Es müssen nicht immer Schläge sein. Auch vor der psychischen Gewalt in Form von Mobbing dürfen die Augen nicht verschlossen werden. Wenn es um das Thema Gewaltprävention an Schulen geht, so sind die Kinder und Jugendlichen die erste Zielgruppe. Im Rahmen von Projekten werden die Schüler aufgeklärt; etwa wie man Gewalt verhindern kann. Einen anderen Weg gehen Fachhochschulstudenten nun mit der Neuen Mittelschule in Feldkirchen.
Montagabend fiel der Startschuss zur Veranstaltungsreihe "Let's talk". Dabei neu ist, dass sich das von den Studierenden erarbeitete Konzept nicht mit den Schülern, sondern mit den Erziehungsberechtigten auseinandersetzt. Die Elternarbeit werde in diesem Bereich nach wie vor eher vernachlässigt. Deshalb kam die Projektgruppe rund um Christina Oberlercher, Susanne Weber und Katrin Allmayer - alle Masterstudiengang Soziale Arbeit - nun zu einem Treffen mit Eltern der drei ersten Klassen zusammen. "Durch den gegenseitigen Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen sollen Eltern die Möglichkeit haben, zur Prävention beizutragen", so Allmayer. Dabei nicht zu unterschätzen sei das Kennenlernen und Vernetzen der Eltern untereinander.
Sensibilisierung
Weitere Veranstaltungen zu den Themen "Social Media" und "Mobbing" sind in diesem Schuljahr noch geplant. Vonseiten der Schule zeigt man sich gegenüber dem Projekt offen. "Die Zunahme von Gewalt ist ein allgemeines Thema in vielen Bereichen, vor dem man nicht die Augen verschließen darf. Es ist ganz günstig, wenn die Sensibilisierung eine außerschulische Gruppe übernimmt", so Schulleiterin Rosemarie Kullnig.












