"Klaus" als Haus für Senioren
Das seit drei Jahren leer stehende "Klaus"-Gebäude könnte zu Seniorenwohnungen umgebaut werden. Entscheidung soll im Frühling fallen.

Foto © HolzfeindSeit dem Sommer 2008 steht das "Klaus"-Gebäude leer. Jetzt könnte es wieder mit Leben erfüllt werden
Was es bisher in der Stadt Feldkirchen nicht gab, soll künftig möglich sein: betreutes Wohnen für Senioren. Und das mitten in der Stadt - und zwar auf dem "Klaus"-Areal. Nachdem dort bereits ein Fachmarktzentrum oder ein Parkhaus geplant waren, könnte der ehemalige Baumarkt, der seit drei Jahren leer steht, zu Seniorenwohnungen umgebaut werden.
Damit wären für die Bewohner Einrichtungen des täglichen Lebens, wie Lebensmittelgeschäfte, Kaffeehäuser, Apotheken oder Arztpraxen zu Fuß in kürzester Zeit erreichbar. "Wir sind derzeit noch bei den Verhandlungen. Genaueres können wir noch nicht sagen", heißt es vonseiten der Familie Klaus. Mit dem Seniorenwohnheim wäre der Traum von einem Fachmarktzentrum direkt in der Feldkirchner Innenstadt für den Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer, Gunter Duschlbaur, wohl endgültig vorbei: "Ich hätte das nicht erwartet. Mir wäre es immer noch lieber, wenn sich auf dem ,Klaus'-Areal Handelsbetriebe ansiedeln, die mehr Frequenz in die Innenstadt bringen würden."
Frequenzbringer
Nach der Schließung des Hagebaumarktes auf dem "Klaus"-Areal im Sommer 2008 fehle es laut Duschlbaur in der Innenstadt merklich an Frequenz. Versuche und Bemühungen vonseiten der Wirtschaftskammer und Gemeinde, Geschäfte auf dem "Klaus"-Areal anzusiedeln, sind bisher aber immer gescheitert.
Auch der Wirtschaftsreferent, Stadtrat Walter Moser, hätte am gleichen Platz lieber einen "Leitbetrieb als Frequenzbringer": "Da es in Feldkirchen bisher kein betreutes Wohnen gibt, ist sicher ein Bedarf dafür da, aber das ,Klaus'-Areal ist meiner Meinung nach nicht dafür geeignet. Es gebe genug andere Plätze in Zentrumsnähe und im Grünen, wo man Seniorenwohnungen hinbauen könnte." Derzeit wird auf dem "Klaus"-Areal nur der Parkplatz genutzt. Was damit passieren wird, soll nach den Verhandlungen im kommenden Frühjahr feststehen.












