Diese Zahlen liegen auf der Straße
Der sechsmillionste Besucher wurde am Mittwoch auf der Nockalmstraße begrüßt - und das genau im Jubiläumsjahr: Vor 30 Jahren wurde die Ausflugsstraße eröffnet. Die Geschichte in Zahlen.

Foto © Emhofer
100.000.000
Knapp sieben Millionen Euro - also damals noch rund 100 Millionen Schilling - wurden in den Bau der Nockalmstraße investiert. Ursprünglich geplant war, einen landwirtschaftlichen Güterweg durch die Nockberge zu errichten. Der Bau erfolgte in den Jahren 1970 bis 1978. 1981 wurde die Straße schlussendlich offiziell als Ausflugsstraße eröffnet. Damals von niemand Geringerem als Bundespräsident Rudolf Kirchschläger. Seit 1987 unterliegt das Gebiet der Nockberge dem Nationalparkschutz.
80.000
Insgesamt 80.000 Fahrzeuge frequentieren jährlich die Nockalmstraße. Diese ist aber nicht nur eine beliebte Strecke für Autos und Busse, sondern auch für Motorradfahrer. 35 Kilometer ist die Nockalmstraße zwischen Ebene Reichenau und Innerkrems lang. Geöffnet hat sie - je nach Witterung - von Anfang Mai bis Ende Oktober. Die Schneeräumung im Frühjahr dauert - je nach Schneehöhe - vier bis sieben Tage. Pro Pkw zahlt man 15 Euro Maut. Motorradfahrer müssen acht Euro berappen.
6.000.000
Der sechsmillionste Besucher der Nockalmstraße war eigentlich gleich eine ganze Familie: Wie gestern bereits kurz berichtet, freuten sich die deutschen Urlauber Andrea und Dietmar Wahl mit ihren Kindern Henri und Emma über einen großen Geschenkkorb gefüllt mit Spezialitäten aus der Region Nockberge. Übergeben wurde ihnen dieser vom Geschäftsführer der Nockalmstraße, Johannes Hörl, und von Landesrat Harald Dobernig.
220.000
Die Besucherzahlen der Nockalmstraße konnten in den vergangenen 15 Jahren um 63 Prozent gesteigert werden. Mittlerweile zählt man jährlich fast eine Viertelmillion an Besuchern entlang der mautpflichtigen Ausflugsstraße inmitten der Nockberge. Zum Vergleich: Im Jahr der Eröffnung, 1981, fanden rund 90.000 Gäste den Weg auf die Nockalmstraße. Seit Mitte der 1990er-Jahre wird der im Landeseigentum befindliche Betrieb von der Großglockner Hochalpenstraßen AG geführt.
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Das Maskottchen "Nocki" begleitet die jungen Gäste entlang der Straße. Insgesamt wurden acht Kinderstationen eingerichtet. Bei der Priesshütte gibt es beispielsweise einen Streichelzoo. Die Wolitzenhütte widmet sich dem Thema Wasser. Und bei der Glockenhütte können Kinder klettern.
2049
Ist man auf dieser Seehöhe angelangt, befindet man sich auf dem höchsten Punkt der Nockalmstraße - der Eisenthalhöhe. Die rundgeschliffenen Erhebungen der Nockberge werden auch "Nockn" genannt. Die Berge sind knapp 2400 Meter hoch. Der Höchste ist der Große Rosennock (2440 Meter).
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Zahlreiche Tiere haben im Gebiet der Nockberge einen Lebensraum gefunden. So wurden beispielsweise 69 Arten von Vögeln gezählt, von denen 13 auf der "Roten Liste" der vom Aussterben bedrohten Arten verzeichnet sind. Aber auch Schneehühner oder -hasen sind dort heimisch.
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Zahlreiche Tiere haben im Gebiet der Nockberge einen Lebensraum gefunden. So wurden beispielsweise 69 Arten von Vögeln gezählt, von denen 13 auf der "Roten Liste" der vom Aussterben bedrohten Arten verzeichnet sind. Aber auch Schneehühner oder -hasen sind dort heimisch.
52
So viele Kehren hat die Nockalmstraße. Um die Pflanzenwelt der Nockberge nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, bekam jede der "Reidn" einen eigenen Namen, wie beispielsweise "Schuastar Nogl-Reidn"
184,3
Der Nationalpark Nockberge erstreckt sich über ein 184,3 Quadratkilometer großes Gebiet. Wobei die sogenannte Kernzone 77,4 Quadratkilometer groß ist, die Außenzone hat 106,9 Quadratkilometer.











