Simonhöhe: Das Ende für den Sessellift ist gekommen
Letzte Verhandlungen sind abgeschlossen: Ab Mittwoch wird der Lift auf der Simonhöhe abgebaut.

Foto © Kleine ZeitungDer Hirschkogellift auf der Simonhöhe ist bald Geschichte
Schon bald nach dem Konkurs der St. Urbaner Liftgesellschaft im März 2010 war den Verantwortlichen klar: Für den Sessellift auf der Simonhöhe gibt es keine Zukunft. Mittlerweile sind die Stunden des Hirschkogelliftes gezählt: Die letzten Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern über den bevorstehenden Abbau sind abgeschlossen. Ab Mittwoch sollen schließlich die Bagger rollen.
Die Kosten für den Abbau muss, wie auch im Kaufvertrag festgehalten, der Käufer tragen. Es sind dies die Bergbahnen Werfenweng in Salzburg. "Die Salzburger haben eine eigene Firma für den Abbau des Liftes beauftragt", sagt Dietmar Rauter, Bürgermeister von St. Urban und Geschäftsführer der St. Urbaner Schiliftgesellschaft. Wie der Anlage genau zu Leibe gerückt wird, werden die Spezialisten erst vor Ort entscheiden - ob ein Bagger reicht, oder ob auch ein Kran oder sogar ein Helikopter anrücken muss. Rund 14 Tage werden die Arbeiten dauern.
Wieder aufgeforstet
Demontiert werden die Sessel, die Liftstützen, die Talstation sowie die gesamte technische Anlage des Liftes. "Die Betonsockel der Pfeiler werden ausgegraben und die Löcher werden wieder mit Erde aufgefüllt", so der Geschäftsführer. Wie von Forstinspektion und Naturschutzbehörde vorgeschrieben, werden sowohl die Lifttrasse als auch die Piste des Hirschkogelliftes selbst wieder aufgeforstet. Somit wird in einigen Jahren nichts mehr an die Existenz des Sesselliftes, der erst 2001 gebaut und vor mehr als einem Jahr noch in Betrieb war, erinnern.
Seine Zukunft findet der "Kärntner" schließlich im Salzburger Werfenweng. Dort könnte der Vierer-Sessellift bereits in der kommenden Wintersaison wieder in Betrieb gehen.












