Schmankerln wurden abserviert
Feldkirchner Schmankerlmarkt-Serie frühzeitig abgebrochen. Wirte und Organisator schieben einander die Schuld zu. Neuauflage 2012 möglich.
Der Schmankerlmarkt hätte im Sommer donnerstags zur Belebung der Feldkirchner Innenstadt beitragen sollen - hätte wohlgemerkt. Denn nach schleppender Entwicklung brach Organisator Anton Dabernig die Serie vorzeitig ab. Statt geplanten neun Terminen wurde der Markt nur fünf Mal abgehalten. Mitschuld sei, so Dabernig, neben Politik und Wetter auch der fehlende Einsatz der heimischen Gastwirtschaft.
"Die Lokale, wie etwa der ,Rote Engel', hatten nicht regelmäßig einen Stand auf dem Hauptplatz. Einzig die Café-Konditorei Walten war immer mit dabei", so Dabernig. Manfred Jordan, Betreiber des "Roten Engels", akzeptiert die Kritik nur bedingt. "Es stimmt, dass wir ein Mal nicht dabei waren. Wir hatten aber einen personellen Engpass und haben den Organisator auch rechtzeitig davon informiert", so Jordan, der seinerseits von einer "verbesserungswürdigen Organisation" spricht. Auch bei den angekündigten Gratis-Karten für die Kinderfahrgeschäfte gab es Probleme. "Das Geld wurde mir von der Politik versprochen, ich hätte die Karten aber von meinem eigenen Geld vorfinanzieren müssen", so Dabernig. Was er aber nicht tat, worauf auch der Betreiber der Fahrgeschäfte nicht mehr nach Feldkirchen kam.
Dabernig sieht für den Markt aber nicht vollends schwarz. Eine Neuauflage im kommenden Sommer hält er durchaus für möglich: "In den kommenden Wochen wollen wir uns mit allen Wirten und mit allen Fraktionen an einen Tisch setzen und ein Konzept für das kommende Jahr erstellen." Auch Jordan ist grundsätzlich bereit, wieder teilzunehmen, jedoch mit "verbindlichen Richtlinien für die Wirte".












