Das Geld liegt nicht auf dem Rasen
Der SV Feldkirchen sucht dringend nach Sponsoren - und nach einem neuen Vereinspräsidenten.
Sponsoren gibt es nicht wie Sand am Meer. Diese Erfahrung muss, wie wohl andere Sportvereine auch, der SV Feldkirchen derzeit machen. Gerüchte, wonach der Fußballklub finanziell schwer angeschlagen ist, Spielergehälter nicht ausbezahlen kann, dementiert Vereinspräsident Gottfried Zwatz. Dennoch: Geld könnte man immer mehr haben.
Aus diesem Grund ist der SV Feldkirchen derzeit intensiv auf der Suche nach neuen Geldgebern. "Wir haben sehr viele kleinere Sponsoren, aber die machen das Kraut auch nicht fett. Im Bezirk Feldkirchen ist es schwer, weil die Wirtschaft nicht so da ist", sagt Zwatz. Zudem seien in letzter Zeit immer wieder Sponsoren ausgefallen, die nicht mehr zahlen wollen oder können.
Tagtäglich ein Kampf
Rund 200.000 Euro kostet der Spielbetrieb pro Jahr. Als bedrohlich will Zwatz die finanzielle Situation nicht bezeichnen, aber es sei tagtäglich ein Kampf. Dabei sei gerade die Arbeit der Sportvereine laut dem Präsidenten enorm wichtig: "Egal, ob es sich dabei um Fußball, Karate oder eine andere Sportart handelt. Bei uns im Verein gibt es rund 200 Jugendliche. Es wäre schade, wenn es diese Möglichkeit für sie nicht mehr geben würde."
Doch die Suche nach Sponsoren ist derzeit nicht die einzige für den Verein. Zwatz, der seit 25 Jahren für den SV Feldkirchen aktiv ist, ist - wie er selbst sagt - "vereinsmüde". Er will noch in dieser Saison als Präsident zurücktreten.











