Ein neues "Kleid" für ein altes Amt
Um 620.000 Euro wurde das Albecker Gemeindeamt generalsaniert. Das Herzstück des neuen Amtes ist die Post- und Bürgerservicestelle.

Foto © SchusserDas generalsanierte Gemeindeamt
Vom Gemeindeamt ins Kulturhaus und wieder zurück. Anfang dieses Jahres wurden die Büros der Gemeindemitarbeiter aus Albeck wegen Umbau des Gemeindeamtes provisorisch in das örtliche Kulturhaus verlegt. Jetzt konnte Bürgermeister Siegfried Unterweger mit seinen Mitarbeitern wieder zurück ins grundsanierte Gemeindeamt ziehen.
"Das Haus wurde komplett umgebaut und ist jetzt moderner, bürgerfreundlicher und behindertengerecht", sagt Unterweger. Aus dem bisherigen Sitzungssaal entstanden zwei Büros. "Für vier bis fünf Sitzungen im Jahr war uns der Sitzungssaal zu teuer. Wir haben aber eine Vereinbarung mit der örtlichen Bank, deren Saal wir bei Gebrauch anmieten können", sagt Unterweger. Insgesamt stünde im Amt jetzt aber viel mehr Platz zur Verfügung als vor dem Umbau.
Vorher unbenützt
Ein zusätzlicher, vorher unbenützter Raum, wurde zum Archiv umgebaut. Besonders stolz ist der Bürgermeister auch auf die im Erdgeschoss befindliche Bürgerservice- und Poststelle: "Dort wird der Bürger ohne lange herumzusuchen gleich beim Eingang empfangen und bekommt direkt Auskunft." Saniert wurden unter anderem auch die drei im Haus untergebrachten Wohnungen. Die frühere Arztpraxis wurde ebenfalls zu einer Wohnung umgebaut. Erneuert wurden Fenster, das Dach und die Kellerabteile. Das Haus hat jetzt auch einen Vollwärmeschutz, was laut Unterweger "die Heizkosten wesentlich verringern wird". Im Zuge der Umbauarbeiten wurde auch die Rotkreuzstelle saniert.
Insgesamt wurden 620.000 Euro in das rund 50 Jahre alte Gemeindehaus investiert. "Bis auf die Malerfirma waren beim Umbau nur Firmen aus dem Bezirk Feldkirchen am Werk", sagt Unterweger. Die geplante E-Tankstelle konnte aus Kostengründen allerdings nicht umgesetzt werden.











