Schigebiet Hochrindl in der Pleite
Nach der Simonhöhe im Vorjahr und dem Schigebiet Falkert Anfang Juni ist jetzt auch die Liftgesellschaft auf der Hochrindl in Sirnitz pleite. Eine Auffanggesellschaft soll die Fortführung des Tagesschigebiets sichern.

Foto © KKNoch hofft man auf eine Fortsetzung des Liftbetriebes
Erst Anfang Juni rutschte das Schigebiet Falkert in den Konkurs. Ein Jahr davor war es die Simonhöhe. Jetzt ist die Liftgesellschaft auf der Hochrindl in Sirnitz pleite. Am Donnerstag wurde das Insolvenzverfahren eröffnet: Die Überschuldung liegt laut KSV 1870 bei 633.000 Euro, laut AKV sind 40 Gläubiger betroffen. Fünf Schlepplifte und ein Sessellift werden in der kommenden Wintersaison ruhen, "wenn die Gespräche über eine Auffanggesellschaft, die das Gebiet weiterführen soll, nicht positiv enden", so Geschäftsführer Stefan Allesch.
Jetzt, wo die Lifte stillstehen, sind drei Dienstnehmer inklusive Allesch von der Pleite betroffen. Im Winter haben aber 23 Mitarbeiter die 20 Kilometer Pisten und die Lifte betreut. Als Gründe für die Pleite nennt Allesch den Konkurs der Almdorf Hochrindl GmbH 2009. "Aber auch das schlechte Wetter in den Energieferien hat uns als Tagesschigebiet zugesetzt." Zusätzlich habe man einen Schlepplift um 230.000 Euro reparieren müssen. Allesch hofft auf das entstehende Jufa-Gästehaus mit 150 Betten, um das Schigebiet bei Fortführung künftig ausreichend auszulasten.












