Sammlung ist nicht für den Müll
Frühlingszeit ist auch die Zeit zum Entrümpeln. Fast alle Feldkirchner Gemeinden helfen ihren Bürgern, den Sperrmüll ordnungsgemäß zu entsorgen - zumindest einmal alle zwei Jahre.
Der Frühjahrsputz lädt zum Entrümpeln ein. Deshalb führen fast alle Gemeinden im Bezirk regelmäßig Sperrmüllaktionen durch. "Wir wollen den Leuten die Möglichkeit zur ordnungsgemäßen Entsorgung geben, damit der Sperrmüll nicht in der Natur abgelagert wird", sagt der Albecker Bürgermeister Siegfried Unterweger.
Einmal im Jahr können Haushalte ihren Sperrmüll kostenlos beim Albecker Bauhof abgeben, außerdem gibt es einen Abholdienst, der großteils von der Gemeinde finanziert wird. Heute hat die St. Urbaner Bevölkerung die Möglichkeit, ihren Sperrmüll loszuwerden. "Die Sammelstelle befindet sich beim Seeparkplatz, für die Entsorgung werden pauschal zehn Euro verrechnet", so Bürgermeister Dietmar Rauter. In Glanegg, wo ein Kubikmeter pro Haushalt gratis ist, fand die jährliche Sammlung heuer schon vor Ostern statt. Bürgermeister Guntram Samitz: "Es werden verschiedene Boxen aufgestellt, zum Beispiel für Elektroschrott, Holz und Metall sowie für Sondermüll wie beispielsweise Öl."
Um "wilde Ablagerungen zu vermeiden" wird in der Gemeinde Reichenau einmal jährlich eine Entrümpelung angeboten. Bürgermeister Karl Lessiak: "Für private Haushalte ist ein Kubikmeter kostenlos, darüber hinaus fallen 15 Euro pro Kubikmeter Sperrmüll an." Die beiden Sammelstellen befinden sich in Patergassen und Ebene Reichenau. In Gnesau wurde die Sperrmüllaktion schon Mitte Mai durchgeführt. Bürgermeister Franz Mitter über den Ablauf: "Wir hatten zwei Übernahmestellen, eine beim Bauhof in Gnesau und eine an der Bundesstraße in Zedlitzdorf. Eine Abholung vom Haushalt war für 15 Euro pro Fuhre möglich." Sondermüll wurde getrennt davon, eine Woche später, gesammelt. Die Himmelberger Haushalte haben einmal jährlich - im Frühling - die Möglichkeit, ihren Sperrmüll kostenlos zu entsorgen. "Zusätzlich gibt es zweimal im Jahr eine Problemstoffsammlung", sagt Bürgermeister Heimo Rinösl.
Vor der Haustür abgeholt
Bereits im März gab es in Ossiach eine Sperrmüllaktion, die im Zweijahresrhythmus durchgeführt wird. Bürgermeister Johann Huber über ein besonderes Service in seiner Gemeinde: "Der Sperrmüll wird direkt vor der Haustüre abgeholt. Ein Kubikmeter ist gratis." Die Stadtgemeinde Feldkirchen bietet heuer keine Sperrmüllaktion an. "Wir investieren in den Umbau des Recyclinghofes. Es wird eine neue Überdachung errichtet", sagt Vizebürgermeister Robert Schurian. "Im Vorjahr konnte jeder Haushalt gratis zwei Kubikmeter anliefern, die ganze Aktion kostete die Gemeinde rund 60.000 Euro", so Schurian, der - wenn es das Budget zulässt - 2012 wieder eine Sperrmüllaktion durchführen will. In Steuerberg kann man das ganze Jahr über, mehrmals pro Woche, Sperrmüll abgeben "Wir haben einen eigenen Recyclinghof. Eine gute Einrichtung, damit alles sauber ist", sagt Bürgermeister Karl Petritz. Für bestimmte Altwaren ist die Entsorgung kostenpflichtig. Nur in Steindorf gibt es laut Auskunft der Gemeinde schon seit Jahren keine Sperrmüllaktion mehr.











