Zukunftsprojekt für Alt und Jung
Europaweites Projekt soll Gnesauer Senioren Möglichkeit geben, ländlichen Raum mitzugestalten. FH-Studentinnen wollen Vorschläge umsetzen.
Heute "bevölkern" Studenten und Senioren aus Kärnten, Deutschland und den Niederlanden die Gemeinde Gnesau. Grund dafür ist ein EU-Projekt, das sich mit der Lebenssituation älterer Menschen in ländlichen Gebieten beschäftigt. Ziel ist der Austausch zwischen den Generationen sowie, dass die Senioren die Möglichkeit haben sollen, ihr Lebensumfeld mitzugestalten.
"Im Rahmen des Projektes arbeiten wir mit Seniorinnen und Senioren aus Gnesau zusammen. In Workshops haben wir den Ist-Zustand und den Wunsch-Zustand erarbeitet", sagt Anna Sitte, Studentin der Studienrichtung "Soziale Arbeit". Gemeinsam mit Veronika Gruber und Laura Marambio Escudero zählt sie zu den österreichischen Teilnehmern des EU-Projektes "Pot@toe". Diese Analyse dient als Basis für weitere Maßnahmen. Auch kann man aufgrund der gewonnenen Daten die Situation mit jener in den anderen teilnehmenden Ländern vergleichen. Sitte: "Die Leute sollen Vorschläge für Verbesserungen machen. Sofern es möglich ist, wollen wir diese Wünsche dann auch umsetzen."
"Respektabstand"
Damit wollen die Studentinnen erreichen, dass sich die Menschen für ihr eigenes Umfeld interessieren und versuchen, dieses mitzugestalten. Sitte: "Denn gerade am Land wird Neuem vielfach mit Skepsis begegnet." Manche dieser Neuerungen, die von den Senioren mit "Respektabstand" betrachtet werden, haben mit neuen Technologien - vom Computer übers Internet bis hin zum Skype - zu tun. Deshalb kann sich die Studentin unter anderem Kurse vorstellen, in denen man den Gnesauer Senioren diese Technologien näherbringt.











