Lieder in die Wiege legen
Chorakademie bietet Symposion für werdende Eltern, Babys und Kleinkinder an. In den letzten zehn Jahren wurde Programm erweitert.

Foto © FotoliaDie Gehirnforschung hat den Beweis dafür geliefert, dass eine enge Bindung von Mutter und Kind auch über das Vorsingen entsteht. Das gilt schon für die Schwangerschaft
Dass Chorleiter sich bei der Chorakademie Kärnten ein umfassendes Wissen aneignen können, das sie dann an die Sänger weitergeben, hat sich längst herumgesprochen. Seit der Gründung im Jahr 2000 haben 1141 Sangesfreudige die Chorakademie besucht. "Wir haben 680 Chöre in Kärnten. Besonders freut es mich, dass es gelungen ist, Kinder- und Jugendchöre ins Leben zu rufen", zog Landesrat Harald Dobernig gestern eine Zwischenbilanz über das Wirken der letzten zehn Jahre.
Auf die Förderung der singenden Jugend will man auch künftig ein Augenmerk legen. "Das Singen soll zur Jugendkultur werden", betonte Klaus Fillafer, Obmann des Kärntner Bildungswerks und einer der Mitinitiatoren der Chorakademie. Den Gesang pflegen soll man aber nicht nur in der Singgemeinschaft, sondern auch im Alltag. Daher bietet die Chorakademie am 8. September in Ossiach ein Symposion zum Thema "Singen für werdende Eltern, Babys und Kleinkinder". Gesang fördert die Bindung von Mutter und Kind - nicht zufällig gibt es zahlreiche Wiegen- und Kinderlieder.
Features
Zahlen & Fakten
Im Jahr 2000 waren 200 Sangesfreudige bei der Chorakademie Kärnten in Ausbildung. 2010 nahmen bereits 782 Interessierte das Angebot in Anspruch.
Pro Jahr werden drei bis vier Förderpreise an junge, aufstrebende Chorleiter vergeben.
Das Land Kärnten fördert die Chorakademie bis 2013 - beginnend mit 2009 - mit 550.000 Euro.
www.chorakademie.at











