Für Grund am See greift man tief in Tasche
Zwischen 20 und 800 Euro kostet ein Quadratmeter Grund im Bezirk. Nach den Seegrundstücken ist die teuerste Wohngegend derzeit der Feldkirchner Stadtteil Waiern.

Foto © FotoliaAm tiefsten müssen Häuslbauer für Grundstücke am Ossiacher See in die Tasche greifen
Die absolute Nobelgegend im Bezirk Feldkirchen ist mit Abstand der Ossiacher See. Ein Grundstück am Ufer kostet zwischen 450 und 800 Euro pro Quadratmeter. Auf Platz zwei liegt Feldkirchens Stadtteil Waiern, dort zahlt man im Schnitt 70 Euro. Anderswo pendeln sich die Preise zwischen 30 und 40 Euro ein.
"Schlechte Lagen an der Straße bekommt man in Feldkirchen derzeit ab 25 Euro. Bessere Lagen kosten ungefähr 60 Euro pro Quadratmeter. In Waiern muss man schon mit 70 Euro pro Quadratmeter rechnen. Wenn der Baugrund sehr begünstigt ist, können es auch 90 Euro sein", sagt der Feldkirchner Immobilienmakler Gottfried Dörfler. Es gibt Privatanbieter, die 100 Euro für den Quadratmeter verlangen, aber das ist eher die Ausnahme.
In Steindorf und Ossiach sind die Preise, im Gegensatz zu den restlichen Gemeinden, höher. Das hat natürlich mit dem See zu tun. Allein der Blick auf den See kostet extra: In der Bodensdorfer Gegend kann man in höheren Lagen mit gutem Seeblick schon mal 90 Euro für einen Quadratmeter hinlegen. Im Ort zahlt man dagegen nur mehr rund 35 Euro.
Grund für junge Familien
"Grundsätzlich ist aber Ossiach etwas teurer als Bodensdorf. Im Ort Ossiach zahlt man derzeit zwischen 55 und 70 Euro", sagt Dörfler. Direkt am See wird es richtig teuer: Für diese raren Grundstücke zahlt man bis zu 800 Euro pro Quadratmeter. In den anderen Gemeinden liegen die Preise zwischen 30 und 45 Euro. So auch in Albeck. "Die Gemeinde bietet sogar Grundstücke um 25 Euro pro Quadratmeter an. Wir sind bemüht, junge Familien bei uns anzusiedeln. Dafür sind die Preise im Tourismusgebiet Hochrindl höher. Da zahlt man zwischen 40 und 60 Euro für einen Quadratmeter", sagt der Amtsleiter Gottfried Bretis.
Wie in vielen Gemeinden hängt der Preis auch stark von der Sonneneinstrahlung ab. Baugründe an Südhängen sind immer teurer als jene an den Schattseiten. "So ist es auch bei uns in Gnesau. Für Grundstücke am Sonnenhang zahlt man zwischen 40 und 45 Euro. Die Schattseiten oder Randlagen liegen bei 35 Euro", sagt die stellvertretende Amtsleiterin Brigitte Mlekusch.
Der Seeblick in St. Urban kostet übrigens rund 45 Euro - eine gute Alternative für all jene, die sich den Blick auf den Ossiacher See nicht leisten können.
Features
Grundstückspreise im Bezirk
Albeck. 25 bis 40 Euro/m², Hochrindl 40 bis 60 Euro/m²
Reichenau. Rund 40 Euro/m²
Feldkirchen. 25 bis 100 Euro/m²
Gnesau. 35 bis 45 Euro/m²
Glanegg. 25 bis 35 Euro/m²
Himmelberg. 32 bis 40 Euro/m²
Ossiach. 50 bis 70 Euro/m², am Seeufer 450 bis 800 Euro/m²
Steuerberg. 28 bis 45 Euro/m²
Steindorf. 35 bis 90 Euro/m², am Seeufer 450 bis 800 Euro/m²
St. Urban. 35 bis 45 Euro/m² (auch Seeblick)
Lage. Der Grundstückspreis hängt stark von der Lage ab
Ossiacher See. Grundstücke am Seeufer lassen sich nicht mehr "vermehren" und kosten daher viel. Der Preis schwankt deshalb sehr stark (zwischen 450 und 800 Euro), weil die Größen der Grundstücke sehr unterschiedlich sind und auch die Widmung eine Rolle spielt (Baugrund im Kurgebiet kostet mehr)











