Bezirk sponsert Bezirk
"Bezirk Feldkirchen Regional GmbH" fördert mit insgesamt 170.000 Euro drei Projekte. Die Zukunft der im Jahr 2007 gegründeten GmbH ist offen.
Seit fast vier Jahren gibt es die "Bezirk Feldkirchen Regional GmbH", am 16. Mai 2007 wurde der Gesellschaftsvertrag unterzeichnet. Jetzt gibt es Gerüchte, wonach die GmbH, zu der bis auf Steuerberg alle Gemeinden im Bezirk gehören, aufgelöst werden soll.
Hermann Huber, ehemals Bürgermeister von St. Urban und nach wie vor Geschäftsführer, will diese nicht bestätigen. Von der Hand weisen kann er sie aber wohl auch nicht so recht. "Wir werden schauen", so sein knapper Kommentar. Fakt ist, dass die GmbH bei ihrer jüngsten Sitzung die Aufteilung ihres Geldes - es handelt sich dabei um Fördermittel und Mitgliedsbeiträge - an drei Projekte im Bezirk beschlossen hat: 70.000 Euro fließen in das Projekt "Vom Berg zum See", jeweils 50.000 Euro in das Jugend- und Familiengästehaus-Projekt auf der Hochrindl und einen Kunstrasen in Glanegg. Ist die GmbH damit blank? Huber: "Nein, wir haben schon noch Geld."
Was die zu Beginn gefassten Vorhaben betrifft, muss Geschäftsführer Huber aber eingestehen, dass bisher wenig Konkretes passiert ist. Die Errichtung eines Kompetenzzentrums rund um das Thema Pflege in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule wurde lediglich angedacht. Auch im Bereich der Energie, beispielsweise durch die Nutzung von Wasserkraft und Holz, ist es bisher beim "Das könnten wir machen" geblieben.
Die geplante Eingliederung in den Regionalverband "kärnten:mitte" kam ebenfalls nicht zustande. Huber: "Wir werden jetzt bei der nächsten Generalversammlung sehen, ob es neue Aufgaben gibt."










