Die Retter waren schwer im Einsatz
Rotes Kreuz und Johanniter fuhren 2010 mehr Einsätze. Teilweise gibt es eine Verdoppelung!
Das abgelaufene Jahr war für die Retter des Roten Kreuzes sowie der "Johanniter Unfall Hilfe" in Patergassen ein arbeitsreiches - beide Organisationen verzeichneten eine Zunahme an Einsätzen.
Bei den Johannitern in Patergassen gab es im vergangenen Jahr mehr Einsätze, Transporte und gefahrene Kilometer. Auch gibt es dort eine Zunahme der Einsatzstunden der Sanitäter von zehn Prozent, bei den ehrenamtlichen Sanis kommt man sogar auf ein Plus von 26 Prozent. "Um 33 Prozent sind die Dialysetransporte gestiegen, die Krankentransporte hingegen sind leicht gesunken. Die gemeinsamen Einsätze mit den Notarzteinsatzfahrzeugen aus Feldkirchen, Villach oder Spittal haben sich verdoppelt", sagt Stefan Mlekusch, Pressesprecher der Johanniter in Patergassen. Insgesamt gab es 3000 Einsätze, bei denen mehr als 3500 Patienten transportiert wurden.
Ebenfalls mehr zu tun hatten die Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Feldkirchen. "Es gab in allen Teilbereichen eine leichte Steigerung", sagt Wolfgang Schober, von der Presseabteilung des Roten Kreuzes Kärnten.
Haushaltsunfälle
Im Bezirk Feldkirchen versehen 255 Mitarbeiter des Roten Kreuzes ihren Dienst, 221 davon ehrenamtlich. Alle zusammen legten 2010 knapp 700.000 Kilometer zurück, mehr als 500.000 entfielen dabei auf den Rettungsdienst. Insgesamt 13.268 Personen wurden im vergangenen Jahr transportiert. Ausrücken mussten die Retter zu 1691 Unfällen. Der Großteil davon, nämlich 654, betraf Haushaltsunfälle, gefolgt von Freizeit- (357) und Verkehrsunfällen (138).











