Dinos sind noch am Leben
Vor wenigen Tagen standen "T-Rex" auf der Bühne im Feldkirchner Stadtsaal. Rund 200 Besucher folgten dem Ruf der Dinosaurier des "Glam-Rock".
W er der Meinung war, dass die Urzeitechsen schon längst ausgestorben sind, der wurde kürzlich im Feldkirchner Stadtsaal eines Besseren belehrt: Auf der Bühne standen dort nämlich die "Dinosaurier des Glam-Rock" - die bezeichnenderweise auch den Namen "T-Rex" tragen. Gefolgt waren die sieben Altrocker - das sind Paul Fenton am Schlagzeug, die Leadsänger Teri Sullivan und Jay Spargo, Linda Dawson am Keyboard, Tony Allday am Bass sowie Dave Major und Graham Oliver an den Gitarren - der Einladung des "Marketing Feldkirchen", allen voran Erhard Blaßnig und Andrea Pecile.
Mit den rund 200 Besuchern sind die Veranstalter durchaus zufrieden, obwohl sich so eine Veranstaltung laut Blaßnig sicher mehr verdient hätte. Aber die, die gekommen waren, kamen auch auf ihre Rechnung. Das musikalische Feuerwerk, das die Band auf die Bühne zauberte, umfasste alle großen Hits der Briten. Den Schlussakkord des vierstündigen Abends bildete der wohl bekannteste "T-Rex"-Titel, und zwar "Hot Love". Blaßnig: "Die Band hat sich nach dem Konzert unter das Publikum gemischt. Viele Leute wollten gar nicht mehr nach Hause gehen."
Die wahrscheinlich größten Fans der Band nahmen auch die weiteste Anreise auf sich: Schließlich reisten drei der Begeisterten extra aus dem englischen Glasgow an, um "ihre" Musiker live auf der Bühne zu sehen. Mit seinen Eindrücken vom Konzert sprach einer der Besucher Vielen aus der Seele: "Ich fühle mich heute um 40 Jahre jünger."











